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Hochzeitskarten: alle Papeterie-Trends für 2023

“Nichts ist so beständig wie der Wandel”, sprach schon der antike Philosoph Heraklit. Und sogar Hochzeitsbranche ist nicht vor Veränderungen gefeit. Denn selbst das Fest der Liebe unterliegt permanent verschiedenen Trends.

Brautpaare sind idealerweise immer up to date, damit sie für ihre Feier die perfekte Auswahl treffen. Denn der wichtigste Tag im Leben wird unvergessen bleiben. Alle, die sich 2023 das Ja-Wort geben wollen, finden hier die angesagte Papeterie-Mode für das nächste Jahr.

Nachhaltigkeit

In den letzten Jahren legen immer mehr Brautpaare Wert auf ein nachhaltiges Fest. Diese Bewegung wird auch 2023 weiter fortgeführt. Damit die Umsetzung klappt, setzen Verlobte und Wedding-Planer bei den Details auf möglichst energie- und ressourcensparende Varianten.

Für die Hochzeitskarten bedeutet das, sich zunächst einmal über die Auswahl Gedanken zu machen. Braucht es wirklich Save-the-Date-Karten zusätzlich zu den Hochzeitseinladungen? Vielleicht kann die ein oder andere Papeterie-Sorte komplett eingespart werden. Dadurch wird nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie geschont. Die zusätzlichen Mittel können an anderer Stelle investiert werden.

Diese Hochzeitskarten stehen zur Verfügung:

  • Save-the-Date-Karten
  • Hochzeitseinladungen
  • Antwortkarten
  • Dankeskarten
  • Kirchenhefte
  • Tischkarten
  • Menükarten
  • Ballonflugkarten

Seit der Corona-Pandemie führt der Hersteller Meine-Kartenmanufaktur.de außerdem Change-the-Date-Karten im Sortiment. Für den bedauerlichen Fall, dass eine Hochzeit verschoben werden muss.

Das Brautpaar sollte die Auswahl der Papeterie individuell auf das eigene Fest auslegen. Wenn klar ist, welche Karten bestellt werden, kann der nächste Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden – nämlich bei der Bestimmung der Papiersorte.

Die Hochzeitkarten können auf recyceltes Material gedruckt werden. Ein faszinierender Trend für 2023 ist das sogenannte Saatgutpapier. Dabei handelt es sich um ein Material, das aus zwei Papierschichten besteht. Dazwischen befinden sich kleine Samen. Die Außenseiten lassen sich mit den Namen der Brautleute, dem Datum und der Uhrzeit der Veranstaltung bedrucken. Hat der Empfänger die Botschaft erhalten, kann er im Anschluss das Samenpapier einpflanzen. Nach einer Weile sprießen zauberhafte Blumen aus der Erdschicht. Die Pflanzen sind eine schöne Erinnerung an die Einladung und die Feier.

Pergamentpapier

Ein weiteres Material, das 2023 angesagt ist, heißt Pergament. Leider ist es weder kompostier- noch recycelbar. Für diesen Nachteil ist der Herstellungsprozess mit Chemikalien verantwortlich. Er sorgt dafür, dass das Papier fettdicht und nassfest wird. Das Zellstoffpapier gibt es in Europa bereits seit dem 19. Jahrhundert. Nicht zu verwechseln ist Pergamentpapier mit dem sogenannten Pergament, das aus Tierhäuten besteht.

Das Material eignet sich hervorragend für Hochzeitskarten, weil es edel und gleichzeitig modern wirkt. Es lässt sich in unterschiedlichsten Designs gestalten und sieht immer erstklassig aus. Metallic-Tinte wirkt darauf genauso attraktiv wie Boho-Traumfänger-Applikationen oder ein Wachssiegel.

Acryl

Der Acryl-Trend bietet ein außergewöhnliches Erlebnis. Denn anstatt den zukünftigen Hochzeitsgästen eine Papierkarte zu schicken, wird die Einladung auf Acryl-Glas gedruckt. In der Regel ist das Material zum Großteil transparent. Schrift und Symbole werden dagegen in Farbe gehalten. Bei der Gestaltung der Acryl-Modelle sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Sie können bei den meisten Anbietern genauso kreativ und individuell bearbeitet werden wie die normalen Karten.

Oftmals ersetzt die Acryl-Karte das klassische Modell aus Papier nicht, sondern ergänzt dieses lediglich. Dadurch gewinnt das Brautpaar nicht nur mehr Platz für den Text, sondern erschafft auch einen echten Hingucker, der sich lange aufbewahren lässt.

Goldfolie

Wenn es auf der Hochzeitskarte funkelt, dann ist nicht selten Goldfolie im Spiel. Dieser Trend der letzten zwei bis drei Jahre ist auch 2023 absolut up to date. Damit das Ergebnis alle Blicke auf sich zieht, sollte die Folie ganz gezielt zur Akzentuierung eingesetzt werden. Einzelne Wörter oder grafische Elemente lassen sich damit hervorheben.

Wer seine komplette Feier auf einem Farbkonzept mit Roségold oder Silber ausgerichtet hat, der braucht auf die entsprechenden metallischen Effekte nicht zu verzichten. Die Folien gibt es mittlerweile in verschiedensten Tönen.

Minimalismus

Bei einer klassischen Märchenhochzeit funkelt und glitzert es. Unzählige Rosen sowie Herzen zieren Tischläufer, Servietten, Blumendekoration und selbstverständlich auch die Hochzeitskarten. Wem bei dem Gedanken daran ganz flau im Magen wird, der liebäugelt vielleicht mit dem Minimalismus-Trend.

Diese Papeterie kommt im schlichten Gewand daher. Sie kann sogar nur aus den Farben Weiß und Schwarz bestehen. Es braucht weder Symbole noch Motive. Manchen Paaren reicht bereits der Text aus. Damit die Karten trotzdem einzigartig und besonders werden, kann mit verschiedenen Schriftarten, -größen und –farben gespielt werden.

Ein moderner Touch und gleichzeitig ein Hauch von Romantik wird der Papeterie durch eine einfache Blindprägung verliehen. Es können beispielsweise geradlinige Muster oder ein schönes Blatt als Hintergrund-Motiv zum Text eingestanzt werden.

Monogramme

Im nächsten Jahr werden häufiger Monogramme auf den Hochzeitskarten zu sehen sein. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff überhaupt? Ein Monogramm besteht in der Regel aus den beiden Anfangsbuchstaben der Vor- und Nachnamen. Früher wurden Monogramm in Taschentücher oder die Wäsche gestickt. Oftmals ist es heute im Berufsumfeld noch geläufig, mit seinem Monogramm die firmeninternen Schreiben zu zeichnen.

Auf Hochzeitskarten werden im nächsten Jahr häufig die Buchstabenkürzel von Braut- und Bräutigam aufgedruckt. Normalerweise sind die Monogramme auf den Vorderseiten zu finden. Zusätzlich können sie auch die Servietten der Festtafel und sogar das Porzellan zieren.

Wer sein Monogramm in den Mittelpunkt des Festes rückt, der engagiert optimalerweise einen Designer. Der Künstler kreiert ganz persönliche Namenskürzel für das Brautpaar, dessen Stil perfekt die Hochzeit abgestimmt ist.

Wachssiegel

Bereits in alter Zeit wurden wichtige Schreiben mit Wachs versiegelt. Im nächsten Jahr lebt dieser ehrwürdige Trend wieder auf. Briefumschläge, Hochzeitskarten oder Banderolen werden mithilfe von heißem Wachs verschlossen oder verziert.

Dafür sind unter anderem Siegelstempel, Siegelwachs und ein Schmelzlöffel notwendig. Gerade für die Hochzeitskarten sollte natürlich nicht irgendein Siegelstempel verwendet werden. Am besten lässt sich das Brautpaar ein eigenes Modell kreieren. Darauf findet sich dann ein bestimmtes Symbol oder auch zum Beispiel das Monogramm der zukünftigen Eheleute wieder.

Denn bereits früher hatten Menschen ihre eigenen Stempel. Dadurch konnten Wachssiegel nicht problemlos gefälscht werden. Außerdem erkannten die Empfänger direkt, um wem es sich beim Absender handelt.

Die Brautleute wählen für ihre Stempel am besten ein Motiv aus, dass sich auch in anderen Teilen der Hochzeitsdekoration wieder findet. So zieht sich ein roter Faden durch das Fest.

Ein kleiner Tipp noch: Bevor die Karten mit den Wachssiegeln verziert werden, sollten ein paar Probedurchläufe auf neutralem Papier gemacht werden. Zudem ist es natürlich immer sinnvoll, einige zusätzliche Exemplare von Hochzeitskarten zu ordern, falls wirklich bei dem ein oder anderen Modell ein Fehler passiert.

Formen-Vielfalt

Gewöhnliche Karten sind rechteckig oder viereckig. Im Jahr 2023 besitzen Hochzeitseinladungen, Dankes- und Menükarten andere Formen. Sie können rund, herzförmig, fünfeckig, oval oder in vielen weiteren Ausführungen produziert werden. Bei der Auswahl der Form sollten alle zusätzlichen Hochzeitsdetails einbezogen werden. Idealerweise spiegelt die Karte den Stil der Feier wider.

Für ein minimalistisches Fest eignet sich etwa eine fünfeckige Karte wesentlich besser als eine herzförmige. Dafür darf bei einer romantischen Schlosshochzeit die Einladung gerne herz- oder diamantförmig ausfallen.

Farb-Trends 2023

Experten wählten “Digital Lavender” zur Trendfarbe 2023. Der rauchige Fliederton eignet sich perfekt als Hochzeitsfarbe, weil er sowohl Ruhe als auch Heiterkeit ausstrahlt. Die genaue Wirkung hängt unter anderem von den weiteren Farben der Feier ab. Digital Lavender in Kombination mit Weiß und Grau erzählt eine andere Geschichte als im Zusammenspiel mit Orange und Grau. Aber wenn nun alle Hochzeitspaare den gleichen Farbton wählen, dann entsteht rasch Langeweile. Deshalb können sich die Brautleute zwar von Trends beeinflussen lassen, müssen sie aber nicht zwangsläufig nutzen.

Für eine zeitlose Farbgestaltung, die auch 2023 Anklang findet, wird ein neutraler Basis-Ton verwendet. Er dient als Hintergrund der Papeterie. Dafür eignen sich zum Beispiel Naturtöne wie Nude. Am besten werden zwei weitere Farben kombiniert. Weil die drei Töne nicht nur die Karten, sondern auch die Hochzeitsdekoration prägen, gehen sich die Verlobten bei der Entscheidung besonnen vor.

Hilfreich ist ein Blick auf Pinterest.de, denn dort werden verschiedene Farbpaletten präsentiert. Das Brautpaar findet hier unzählige Inspirationen.

Angesagt sind 2023 auch Akzente in Knallfarben. Wie wäre es, wenn das Briefkuvert der Hochzeitseinladungen in einem schrillen Papaya- oder Ingwer-Ton gefüttert wird?

Häufiger wird nächstes Jahr auch mit Komplementärfarben gearbeitet. So kann das Briefkuvert in Blau und dessen Futter in komplementärem Orange gehalten sein. Dadurch wird ein interessanter Effekt für das Auge erzeugt.

Ein besonderer Blickfang entsteht, wenn Schattierungen einer bestimmten Farbe verwendet werden. So kann die Schrift der Einladungskarte beispielsweise in edlem mitternachtsblau und die Buchstaben der Antwortkarte in kobaltblau gehalten werden. Wichtig ist auch hier, dass die Brautleute die gleichen Töne wiederholt nutzen.

Fühl-Faktor

Die Haptik ist im Jahr 2023 ebenfalls von großer Bedeutung. Grundsätzlich gilt es immer, ein hochwertiges Papier mit einer Grammatur von mindestens 250 g/m zu verwenden. Denn ein zu leichtes Material fühlt sich meistens minderwertig an.

Im nächsten Jahr wird bei Hochzeitskarten allerdings haptisch noch aufgetrumpft. Handgeschöpfte Papiere kommen zum Einsatz. Ihre strukturierte Oberfläche mit verschiedenen Einschlüssen fühlt sich edel an.

Allerdings muss nicht die gesamte Karte ein außergewöhnliches Grifferlebnis bieten. Es kann alternativ auch mit haptischen Details gearbeitet werden. Applikationen aus Leder, Spitze und Leinen bieten sich an.

Umschläge

Wer sich bei der Gestaltung der Hochzeitskarten von den Trends 2023 leiten lässt, der darf bei den Umschlägen nicht nachlassen. Denn auch hier gibt es bezaubernde Details, die angesagt sind. Das Design der Kuverts muss unbedingt mit den Karten abgestimmt sein. Wie praktisch ist es da, wenn die Trends der Schriftstücke, mit denen der Umschläge übereinstimmen. Denn auch bei den Briefkuverts sind beispielsweise Pergament und Wachssiegel absolut angesagt.

Main Image Photo Source: Ever After Weddings

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