{"id":8111,"date":"2021-04-21T09:00:20","date_gmt":"2021-04-21T07:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bridal-times.com\/de\/?p=8111"},"modified":"2021-04-21T19:25:32","modified_gmt":"2021-04-21T17:25:32","slug":"exklusiv-interview-mit-digital-brides-die-full-service-marketing-agentur-fuer-brautmodenhaendler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bridal-times.com\/de\/exklusiv-interview-mit-digital-brides-die-full-service-marketing-agentur-fuer-brautmodenhaendler\/","title":{"rendered":"Exklusiv-Interview mit Digital Brides &#8211; Die &#8222;Full Service&#8220; Marketing Agentur f\u00fcr Brautmodenh\u00e4ndler"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Die Gesch\u00e4ftsinhaber <strong>Max Borovac und Philippe S\u00fcnram von Digital Brides <\/strong>wissen, worauf es ankommt, wenn es darum geht, die modernen Br\u00e4ute von heute zu erreichen. Deshalb sprach Bridal Times mit Digital Brides, um zu erfahren, was Gesch\u00e4ftsinhaber tun k\u00f6nnen, um ihr digitales Marketing auf ein zeitgem\u00e4\u00dfes und modernes Niveau zu bringen.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erz\u00e4hlen Sie uns ein wenig \u00fcber Digital Brides und wie Sie sich entschieden haben, eine digitale Marketingagentur f\u00fcr Brautmodengesch\u00e4fte zu gr\u00fcnden?\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Sehr gerne, wir, Max und Philippe sind in der digitalen Welt gro\u00df geworden und besch\u00e4ftigen uns seit Jahren mit digitalen Marketing L\u00f6sungen. Wir sind nicht eines Tages aufgewacht und haben uns gesagt: \u201eSo, jetzt geht\u2019s los, wir werden Experten im Brautmodenmarketing!\u201c.<\/p>\n<p>Unsere Spezialisierung hat sich organisch entwickelt. Wir konnten als neue Agentur vor ca. 2 Jahren die ersten Brautmodengesch\u00e4fte als Partner gewinnen, haben Kampagnen umgesetzt und gemeinsam mit unserem (mittlerweile) 8-k\u00f6pfigen Team \u00fcberdurchschnittliche Ergebnisse (im Vergleich zu anderen Branchen) erzielen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Daraufhin haben wir uns die Branche etwas genauer angeschaut, und schnell die Engp\u00e4sse erkannt. Digitale Pr\u00e4senz ist in der Branche meist super veraltet, Werbebudgets werden oft falsch eingesetzt und das Potential der digitalen Welt wird nicht ansatzweise ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Spannend zu beobachten war dabei, dass die meisten InhaberInnen seit Jahren auf die gleichen Marketingkonzepte setzen, obwohl wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel im medialen Konsumverhalten der Zielgruppe erlebt haben. Die Hauptzielgruppe der Brautmodengesch\u00e4fte befindet sich meist im Alter von 19-38 Jahren, ist weiblich und richtet einen Gro\u00dfteil ihrer Aufmerksamkeit in die digitalen Medien.<\/p>\n<p>Als wir herausfanden, wie wenig Brautmodengesch\u00e4fte eigentlich auf die neuen digitalen Kan\u00e4le setzen, stand unsere Entscheidung fest \u2013 das \u00e4ndern wir!<\/p>\n<p><strong>Digital Brides unterst\u00fctzt Brautmodengesch\u00e4fte nicht nur beim Online-Marketing, sondern bietet auch andere Business-L\u00f6sungen an.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Genau, wir bieten neben unseren Online Dienstleistungen zus\u00e4tzlich eine Offline-Erg\u00e4nzung an. Das Thema Content (also Inhalte) steht dabei im Vordergrund: \u201eContent ist King\u201c &#8211; haben bestimmt viele schon geh\u00f6rt und als wir feststellten, dass die meisten Brautmodengesch\u00e4ften oft ausschlie\u00dflich auf den Herstellercontent zur\u00fcckgreifen, zudem keine Zeit, Lust, und somit die notwendige Konstanz im Bef\u00fcllen der Social-Media-Kan\u00e4le an den Tag legten, f\u00fcllten wir diesen Engpass mit einem eigenen Content-Team. Unser Team ist darauf spezialisiert, abwechslungsreichen und authentischen Content direkt vor Ort im Gesch\u00e4ft zu produzieren.<\/p>\n<p>Unser Kreativteam besteht aus einem Fotografen und einer Grafik Designerin. Neben Fotos vor Ort, kreieren wir zus\u00e4tzlich graphische L\u00f6sungen f\u00fcr die verschiedensten Kan\u00e4le. Der gro\u00dfe Vorteil eines hausinternen Content Teams ist, dass wir so eine einheitliche Bildsprache f\u00fcr die verschiedensten Kan\u00e4le schaffen k\u00f6nnen. So f\u00fcgt sich beispielsweise auch das neue Webdesign der KundInnen ideal ins Bild ihrer Social-Media-Kan\u00e4le ein.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich geben wir im Bereich Offline Leistungen auf die Brautmodenbranche zugeschnittene Verkaufs-, Content-, und Facebook Ads Schulungen, so dass die eigene Pr\u00e4senz gl\u00e4nzt, und neugewonnene Anfragen auch in gl\u00fcckliche Br\u00e4ute verwandelt werden k\u00f6nnen. Diese Schulungen werden selbstverst\u00e4ndlich auch online abgehalten.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Brautmodengesch\u00e4fte haben durch die Schlie\u00dfungen viele schwierige Monate hinter sich. Was w\u00fcrden Sie sagen, ist der beste Weg f\u00fcr Einzelh\u00e4ndler, w\u00e4hrend dieser schwierigen Zeit sichtbar und aktiv zu bleiben?<\/strong><\/p>\n<p>Das stimmt, die vergangenen Monate waren nicht einfach, weder wirtschaftlich noch privat. Viele Brautmodengesch\u00e4ftsinhaber\/-Innen hatten schwer mit den Umst\u00e4nden zu k\u00e4mpfen und auch das Mindset hat in dieser Situation oft schwer gelitten, was aus unternehmersicher Sicht katastrophale Auswirkungen haben kann.<\/p>\n<p>Das Wichtigste ist unserer Meinung nach in erster Linie einen k\u00fchlen Kopf zu bewahren und sich optimal auf die n\u00e4chsten Monate vorzubereiten. So schwer diese Zeit auch war und immer noch ist, hatte Sie doch einen entscheidenden Nebeneffekt: Die mediale Aufmerksamkeit im Bereich online ist so hoch wie noch nie und das kann man sich zunutze machen. Die Zielgruppe wurde aufgrund der Krise f\u00f6rmlich dazu gezwungen, Inhalte und Angebote digital zu konsumieren. Dieses Konsumverhalten wird sich auch nach der Pandemie unserer Meinung nach nicht mehr ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Deshalb kann es (auch wenn wir in dieser Hinsicht vorbelastet sind) nur einen einzigen Ratschlag geben: Nutzt und versteht die digitalen Kan\u00e4le wie Google, Facebook, Instagram, Pinterest und TikTok. Sie sind die Zukunft, ob wir das wollen oder nicht.<\/p>\n<p>Man muss auch nicht immer eine Agentur beauftragen, es gibt dazu sehr viel kostenloses Schulungsmaterial im Internet.<\/p>\n<p>Deshalb sollte man die tote Zeit nutzen und in die digitale Sichtbarkeit kommen.<\/p>\n<p><strong>Was ist eine wichtige Sache, die Fachh\u00e4ndler f\u00fcr Brautmoden zuerst bedenken sollten, bevor sie eine Marketingkampagne starten?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Gedanke muss dem medialen Nutzungsverhalten der eigenen Zielgruppe entsprechen. Wo h\u00e4lt sie sich wirklich auf und wie spreche ich sie so an, dass sie sich nur f\u00fcr mich entscheiden kann?<\/p>\n<p>Wir differenzieren in der Brautmodenbranche zwischen einer aktiv und einer passiv suchenden Zielgruppe.<\/p>\n<p>Bei aktiv suchenden Br\u00e4uten sprechen wir von Br\u00e4uten, die nach einem Antrag aktiv auf der Suche nach einem Brautkleid sind. Diese Br\u00e4ute wissen im Regelfall schon was sie wollen (oder glauben es zumindest), informieren sich aktiv und sind bereits sehr nah am Kauf eines Brautkleides. Die Zielgruppe ist oft auf Messen anzutreffen (was zurzeit nicht m\u00f6glich ist) oder wird \u00fcber die Google Suche f\u00fcndig.<\/p>\n<p>Hier ist dementsprechend die Auffindbarkeit des Brautmodengesch\u00e4ftes und die damit verbundene Webpr\u00e4senz von entscheidender Bedeutung. Auffindbarkeit im Internet entsteht jedoch nicht nur, weil man eine Webseite hat, diese muss aktiv gestaltet und optimiert werden.<\/p>\n<p>Eine moderne, verkaufsstarke Webseite mit einer klaren Linie und einer Terminbuchungsoption bildet hierbei also lediglich die Grundlage, die Sichtbarkeit der Seite erreicht man mit einer sogenannten \u201eSuchmaschinenoptimierung\u201c. Ziel hierbei ist es, in den gr\u00f6\u00dften Suchmaschinen wie Google und Co., unter den richtigen Suchbegriffen gefunden zu werden.<\/p>\n<p>Wenn also eine Braut beispielsweise \u201eBrautmode M\u00fcnchen\u201c googelt, sollte man im Idealfall in den Top 3 der organischen Ergebnisse auftauchen.<\/p>\n<p>Kommen wir nun zu den passiv suchenden Br\u00e4uten. In dieser Zielgruppe befindet sich eine Braut, die beispielsweise einen Antrag bekommen hat, der Hochzeitstermin allerdings noch etwas in der Ferne liegt. Sie ist also zun\u00e4chst nicht aktiv auf der Suche, h\u00e4lt aber passiv Ausschau nach Angeboten oder M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Diese Br\u00e4ute findet man vor allem in Social-Media wieder. Hier sind die M\u00f6glichkeiten der Ansprache einzigartig.<\/p>\n<p>Dabei spielt vor allem eine Sache eine entscheidende Rolle: Wiederholung (=Sichtbarkeit und Vertrauen).<\/p>\n<p>Ein einfacher Post allein reicht nicht. Wir m\u00fcssen die Zielgruppe stetig mit neuen Inhalten oder Angeboten versorgen, um auch einen Effekt zu sp\u00fcren. Die Zielgruppe braucht erst das n\u00f6tige Vertrauen und das Gef\u00fchl von Expertise, um aktiv zu werden. Hierbei lohnt es sich, kreative Angebote zu nutzen, um schneller an sein Ziel zu kommen: Goodie Bags, Trunkshow, Early Bird Rabatte, etc.<\/p>\n<p>Ganz egal, welche Werbema\u00dfnahmen man bucht oder umsetzt, das Ziel sollte immer sein, einen Sichtkontakt zu konvertieren, d.h. die potentielle Interessentin f\u00fcr einen Termin zu begeistern.<\/p>\n<p><strong>Welche Art von Checks k\u00f6nnen Brautmodenh\u00e4ndler selbst durchf\u00fchren, um sicherzustellen, dass ihre Website aktuell ist?<\/strong><\/p>\n<p>Ein klasse Tool um die Sichtbarkeit der eigenen Website zu \u00fcberpr\u00fcfen ist <strong><a href=\"http:\/\/www.ahrefs.com\">www.ahrefs.com<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Auf der Plattform kann man f\u00fcr knapp 5\u20ac eine Testphase \u00fcber sieben Tage abschlie\u00dfen und einen professionellen Einblick \u00fcber den aktuellen Stand der eigenen Website erhalten. Das Tool bietet Einblick dar\u00fcber, wie viele Besucher organisch (also au\u00dferhalb der bezahlten Google Ads) auf die Webseite gelangen und unter welchen Suchbegriffen (Keywords) man auf welcher Position gefunden wird. Es gibt einige dieser Tools im Internet, <strong><em><u>hrefs<\/u><\/em><\/strong> ist unserer Meinung nach mit eines der Besten.<\/p>\n<p>Neben dem Ranking und der Sichtbarkeit ist nat\u00fcrlich wichtig, inwiefern eine Webseite auch Terminanfragen generiert. Oft sind Webseiten \u201ezu laut\u201c und lenken vom Wesentlichen ab. Ist eine Webseite sichtbar, sollten auch Terminanfragen \u00fcber die Seite kommen. Wenn das nicht der Fall ist, liegt es oftmals daran, dass die Webseite nicht verkaufsstark ist. Ladegeschwindigkeit und ein Responsive Design (Optimierung f\u00fcr mobile Endger\u00e4te) spielen auch eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>Wir empfehlen immer, eine Webseite zun\u00e4chst in die Sichtbarkeit zu bringen, um den Markt entscheiden zu lassen, ob Sie auch konsumiert wird. Wenn man sichtbar ist und trotzdem keine Terminanfragen generiert, sollte man sich Gedanken \u00fcber den Aufbau der Webseite machen.<\/p>\n<p><strong>Welches sind die wichtigsten Social-Media-Marketing-Instrumente, die ein Brautgesch\u00e4ft im Moment nutzen sollte?<\/strong><\/p>\n<p>In der weiblich dominierten Zielgruppe im Alter 19-38 gibt es zurzeit eigentlich nur eine Antwort: Instagram.<\/p>\n<p>Instagram trifft den Zahn der Zeit und ist gerade f\u00fcr Brautmodengesch\u00e4fte durch die prim\u00e4re Ansprache \u00fcber Bilder das ideale Kommunikationsmedium. Leider nimmt die organische Sichtbarkeit (also die Auffindbarkeit eines Accounts) auf dieser Plattform seit Jahren stetig ab und st\u00f6\u00dft oft viele neue Nutzer vor Herausforderungen.<\/p>\n<p>Der Instagram Algorithmus ist so konzipiert, lediglich Profile mit einem hohen Mehrwert f\u00fcr die Plattform (die viel Aufmerksamkeit binden), eine gro\u00dfe, kostenlose Reichweite zur Verf\u00fcgung zu stellen. Je h\u00f6her die Einschaltquote, desto l\u00e4nger und besser die Sendezeit. Dieses Prinzip findet also nicht nur Verwendung im TV. \u00a0Profile, die daf\u00fcr sorgen, dass sich Nutzer l\u00e4nger auf der Plattform aufhalten, genie\u00dfen dementsprechend mehr kostenlose Reichweite.<\/p>\n<p>Man kann sich diesen Algorithmus aber auch zunutze machen, indem man die richtige Content Strategie w\u00e4hlt und stetig mit der eigenen Zielgruppe interagiert.<\/p>\n<p>Facebook wird unserer Meinung nach untersch\u00e4tzt und oft als \u201everaltet\u201c abgetan. Wir h\u00f6ren in unseren Beratungsgespr\u00e4chen immer wieder, dass Facebook \u201etot sei\u201c und sich jeder nur noch auf Instagram aufh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Subjektiv mag dies wohl stimmen, nichtsdestotrotz hat Facebook, alleinein Deutschland, monatlich nach wie vor rund 32 Millionen aktive Nutzer (Statista 2019). In der zielgerichteten Ansprache mithilfe von Werbeanzeigen (Facebook Werbeanzeigenmanager) ist Facebook nach wie vor unschlagbar und darf gerne genutzt werden.<\/p>\n<p>Das neue, und nicht zu untersch\u00e4tzende Schlusslicht, bietet die neue Plattform TikTok. Neue soziale Netzwerke nutzen einen spannenden Mechanismus, der sie gerade in der Anfangszeit sehr interessant f\u00fcr Unternehmen macht:<\/p>\n<p>Sie schmei\u00dfen mit kostenloser Reichweite um sich, um neue User auf die Plattform zu ziehen.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie Instagram in seiner fr\u00fchen Phase, bindet auch TikTok neue User durch eine Menge kostenlose Reichweite, bevor diese schrittweise eingeschr\u00e4nkt und anschlie\u00dfend in Werbezeit umgewandelt wird. \u00a0Ziel der Plattform ist immer, die bezahlten Werbeanzeigen als Mittel der Kommunikation in den Vordergrund zu stellen, wenn die Aufmerksamkeit ihren Peak erreicht hat. \u00c4hnliches konnte man beim Community Update im Juni 2019 auf Instagram beobachten. Likes, Kommentare und Follower gingen bei vielen schlagartig in den Keller und bezahlte Werbeanzeigen waren oft das einzige Mittel f\u00fcr mehr Reichweite.<\/p>\n<p>Wenn man also die M\u00f6glichkeit hat TikTok mit Inhalten zu bef\u00fcllen, sollte man dies unter gar keinen Umst\u00e4nden untersch\u00e4tzen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Welches Marketing-Tool kann Ihrer Meinung nach die meisten Brauttermine garantieren?<\/strong><\/p>\n<p>Die effektivste Variante, um auf Knopfdruck kurzfristig viele Anprobe-Termine zu generieren ist definitiv der Facebook Werbeanzeigenmanager und seine Outlets: Facebook, Instagram, sowie das Audience-Network.<\/p>\n<p>Wir sprechen bei Facebook Werbeanzeigen nicht \u00fcber die nutzerfreundliche Variante Beitr\u00e4ge zu sponsern, die Facebook uns bei jedem ver\u00f6ffentlichtem Beitrag anzeigt.<\/p>\n<p>Der Facebook Werbeanzeigenmanager ist weitaus komplexer und bietet mithilfe von dem Facebook Pixel, Custom- und Lookalike Audiences eine Vielzahl an sehr potenten Targetingm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Ein einfaches Beispiel ist das Remarketing von Besuchern der eigenen Webseite. Die Br\u00e4ute, die auf die Webseite gelangen sind meist schon interessiert und ben\u00f6tigen nur noch wenige Impulse, um aktiv zu werden. Der Facebook Pixel erlaubt es diese potentiellen Br\u00e4ute in den sozialen Medien wiederzufinden und sie mit einer auf sie zugeschnittenen Anzeige in einen Anprobe-Termin zu verwandeln.<\/p>\n<p>Neben der korrekten Targetierung, Bildsprache und Aussteuerung der Anzeige ist auch die dahinter liegende Landingpage (Landeseite) von entscheidender Bedeutung. Wir nutzen f\u00fcr unsere Anzeigen oft sogenannte Klick-funnels oder auch mobil optimierte Landeseiten, die der potentiellen Braut ein klares Angebot kommunizieren und sie spielerisch zu einem Anprobetermin bewegen.<\/p>\n<p>Wenn man auf einen langfristigen und nachhaltigen Zufluss an neuen Br\u00e4uten setzen m\u00f6chte, empfiehlt sich also das Zusammenspiel einer modernen Webseite mit der Auffindbarkeit auf Google und unterst\u00fctzenden Social Media Werbeanzeigen.<\/p>\n<p>Das kann auf den ersten Blick sehr komplex und viel wirken, ist aber zu schaffen.<\/p>\n<p><strong>Was sind einige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Brautmodengesch\u00e4fte, um zu messen, ob ihre Online-Marketing-Bem\u00fchungen effektiv waren oder nicht?<\/strong><\/p>\n<p>Als Online Marketer lieben wir nat\u00fcrlich solche Fragen, weil sie unser Argument f\u00fcr die neuen Medien untermauern: Messbarkeit.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Vorteil gegen\u00fcber klassischer Werbung ist, dass fast alle Online Ma\u00dfnahmen bis ins kleinste Detail messbar und nachvollziehbar sind.<\/p>\n<p>Auf Instagram bietet die Insights \u00dcbersicht bereits sehr stichhaltige Informationen \u00fcber die Sichtbarkeit des Profils, Webseitenklicks, E-Mail-Eing\u00e4nge oder get\u00e4tigten Anrufe. Wer sich eine noch genauere \u00dcbersicht w\u00fcnscht, kann auf www.later.com zur\u00fcckgreifen. Das Analytics Tool macht aus jedem Hobby Influencer einen Statistiker ;).<\/p>\n<p>Bei den Facebook Werbeanzeigen ist bereits im Anzeigenmanager eine gigantische Menge an Daten, Auswertungen und Erfolgsbilanzen zu jeder einzelnen Kampagne hinterlegt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Google und die Webseite bietet sich das bereits genannte <a href=\"http:\/\/www.ahrefs.com\">www.ahrefs.com<\/a> an. Eine moderne Webseite auf WordPress Basis kann dar\u00fcber hinaus auch genauestens nachvollziehen, woher die Besucher kamen, wie lange sie verweilten und wie viele von ihnen auch einen Termin gebucht haben.<\/p>\n<p>Neben Tools f\u00fcr die Webseite gibt es also auch im Bereich Social Media viele sinnvolle Mechanismen, um die Performance der eigenen Profile zu checken.<\/p>\n<p>Allgemein ist es auch ratsam, mit den Br\u00e4uten zu sprechen und zu fragen, wie sie auf einen aufmerksam wurden (wenn dies nicht durch die generierten Daten bereits ersichtlich war).<\/p>\n<p><strong>Was raten Sie Einzelh\u00e4ndlern, die mit digitalem Marketing insgesamt \u00fcberfordert sind? Was ist ein guter Ausgangspunkt, auf den man sich konzentrieren sollte?<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sollte man sich selbst die Frage stellen, ob man die Zeit, das Interesse und auch die Lust hat digitales Marketing zu verstehen. Diese Aufgabe kann im Tagesgesch\u00e4ft oft stark \u00fcberfordernd wirken. Wir beobachten daher immer wieder eine sehr \u201estiefm\u00fctterliche\u201c Herangehensweise. Es wird oft nur das N\u00f6tigste getan und nicht ansatzweise das volle Potential ausgesch\u00f6pft (oft auch aufgrund von mangelndem Know-How). Das Resultat daraus sind oft geringe, bis gar keine Erfolge, welche schnell zu Frustration und Abneigung gegen\u00fcber digitalem Marketing f\u00fchren.<\/p>\n<p>Eine Sache ist n\u00e4mlich sicher: Es wird immer digitaler und diese Kan\u00e4le aufgrund von mangelndem Erfolg auszublenden ist grob fahrl\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Wenn man dieses Muster bei sich erkennt, sollte man diesen Bereich an eine\/n qualifizierte\/n MitarbeiterIn abgeben oder an eine klasse Agentur outsourcen &#8211; das spart Zeit, Nerven und langfristig viel Geld.<\/p>\n<p>Sollte man allerdings schon ein grobes Verst\u00e4ndnis von digitalem Marketing haben und intrinsisch motiviert sein, dieses f\u00fcr sein Gesch\u00e4ft profitabel umzusetzen, beginnt man mit der Frage nach der eigenen Zielgruppe.<\/p>\n<p>Biete ich Kleider von der Stange an oder ma\u00dfgeschneiderte Einzelst\u00fccke? Ist meine Ware neu oder second-hand? usw.<\/p>\n<p>Die Antworten auf diese Fragen liefern gute Erkenntnisse dar\u00fcber, welche Kan\u00e4le man zuerst bespielen sollte. Br\u00e4ute, die nach einem ma\u00dfgeschneiderten Einzelst\u00fcck suchen, sind in der Regel besser \u00fcber Google und die eigene Webseite anzusprechen, als auf Facebook oder Instagram.<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ften, die ein hohes Absatzvolumen an \u201eKleidern von der Stange\u201c schaffen m\u00fcssen, empfehlen wir dementsprechend eher den Facebook Webeanzeigenmanager, da sich hier der finanzielle Einsatz z\u00fcgig refinanziert.<\/p>\n<p>Auch hier muss man das Rad nicht neu erfinden, f\u00fcr beides gibt es zahlreiche Online-Schulungen und Kurse, die eine Menge Mehrwert bieten.<\/p>\n<p><strong>Die Pandemie hat uns dazu gezwungen, kreativ und digitaler als je zuvor zu sein. Meinen Sie, die Brautmodenindustrie wird sich jemals wieder davon wegbewegen und was sind Ihre Hoffnungen f\u00fcr das kommende Jahr?<\/strong><\/p>\n<p>Die Krise hat zwar viele UnternehmerInnen dazu gezwungen digitaler zu denken, was jedoch nicht bedeutet, dass es nicht schon l\u00e4ngst an der Zeit war, digitale Kan\u00e4le zu nutzen.<\/p>\n<p>Die Brautmodenindustrie ist eine der wenigen Branchen, die in der Digitalisierung oft noch massiv hinterherhinkt.<\/p>\n<p>Die Aufmerksamkeit der Zielgruppe Braut verschiebt sich schon seit einigen Jahren massiv in die digitale Welt. Die Pandemie hat es nur jedem klar gemacht, dass es h\u00f6chste Zeit wird auf den Zug aufzuspringen und zu digitalisieren.<\/p>\n<p>Keine Marketingl\u00f6sung der Vergangenheit konnte so pr\u00e4zise diese spitze Zielgruppe ansprechen und dabei ein so geringes Ma\u00df an Streuverlust erzeugen. Plakate, Zeitungen, Bildschirmwerbung usw. bieten nicht im Ansatz die M\u00f6glichkeiten, die neue Kan\u00e4le bieten.<\/p>\n<p>Niemand sollte in Zukunft mehr f\u00fcr Sichtkontakte bezahlen, die nicht in die Zielgruppe passen und demnach Einfluss auf die Rentabilit\u00e4t von Marketingkampagnen haben.<\/p>\n<p>Die Historie der Digitalisierung hat au\u00dferdem gezeigt, dass neue, digitale Anwendungen alte Medien langfristig immer ersetzen. Als Unternehmer\/in sollte man also akzeptieren, dass diese Kan\u00e4le existieren und das Ganze als eine profitable Chance betrachten, erstmalig, wirklich nachvollziehbare und messbare Ergebnisse zu erhalten. Wie w\u00fcnschen es uns f\u00fcr, und mit der Branche.<\/p>\n<p><strong>Wir bedanken uns bei Max Borovac f\u00fcr dieses Interview.<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen besuchen Sie <strong><a href=\"https:\/\/www.digitalbrides.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digital Brides<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gesch\u00e4ftsinhaber Max Borovac und Philippe S\u00fcnram von Digital Brides wissen, worauf es ankommt, wenn es darum geht, die modernen Br\u00e4ute von heute zu erreichen. Deshalb sprach Bridal Times mit Digital Brides, um zu erfahren, was Gesch\u00e4ftsinhaber tun k\u00f6nnen, um ihr digitales Marketing auf ein zeitgem\u00e4\u00dfes und modernes Niveau zu bringen. &nbsp; Erz\u00e4hlen Sie uns ein wenig \u00fcber Digital Brides und wie Sie sich entschieden haben, eine digitale Marketingagentur f\u00fcr Brautmodengesch\u00e4fte zu gr\u00fcnden?\u00a0 Sehr gerne, wir, Max und Philippe sind in der digitalen Welt gro\u00df geworden und besch\u00e4ftigen uns seit Jahren mit digitalen Marketing L\u00f6sungen. Wir sind nicht eines Tages aufgewacht und haben uns gesagt: \u201eSo, jetzt geht\u2019s los, wir werden Experten im Brautmodenmarketing!\u201c. Unsere Spezialisierung hat sich organisch entwickelt. Wir konnten als neue Agentur vor ca. 2 Jahren die ersten Brautmodengesch\u00e4fte als Partner gewinnen, haben Kampagnen umgesetzt und gemeinsam mit unserem (mittlerweile) 8-k\u00f6pfigen Team \u00fcberdurchschnittliche Ergebnisse (im Vergleich zu anderen Branchen) erzielen k\u00f6nnen. Daraufhin haben wir uns die Branche etwas genauer angeschaut, und schnell die Engp\u00e4sse erkannt. Digitale Pr\u00e4senz ist in der Branche meist super veraltet, Werbebudgets werden oft falsch eingesetzt und das Potential der digitalen Welt wird nicht ansatzweise ausgesch\u00f6pft. 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