{"id":4497,"date":"2019-06-19T09:00:35","date_gmt":"2019-06-19T07:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bridal-times.com\/de\/?p=4497"},"modified":"2019-06-18T13:32:35","modified_gmt":"2019-06-18T11:32:35","slug":"so-heiratet-deutschland-vom-kennenlernen-bis-zur-hochzeitsreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bridal-times.com\/de\/so-heiratet-deutschland-vom-kennenlernen-bis-zur-hochzeitsreise\/","title":{"rendered":"So heiratet Deutschland \u2013 vom Kennenlernen bis zur Hochzeitsreise"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Zum dritten Mal hat kartenmacherei.de in der j\u00e4hrlichen Studie \u201eSo heiratet Deutschland\u201c die Vorlieben und Verhaltensweisen der Deutschen beim Thema Hochzeit untersucht. Die Ergebnisse der 1.584 Befragten wurden nach regionalen, geschlechtsspezifischen und altersspezifischen Unterschieden ausgewertet.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>BEZIEHUNGSDAUER\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die meisten Paare heiraten nach drei bis sieben Jahren<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Heiraten l\u00e4sst man sich in Deutschland reichlich Zeit. Erst nach drei bis sieben Jahren Partnerschaft wagen sich 37 Prozent der Befragten vor den Traualtar. Weitere 32 Prozent warten sieben bis f\u00fcnfzehn Jahre und 5 Prozent lassen sich mehr als 15 Jahre Zeit. Bereits nach ein bis drei Jahren Partnerschaft heiraten rund 24 Prozent der Befragten. Eine Ehe, der weniger als ein Jahr Partnerschaft vorausging, schlie\u00dfen nur zwei Prozent aller Befragten.<\/p>\n<p><script data-id=\"psPieKennenlernen\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=8729\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>KENNENLERNEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>Am Arbeitsplatz spr\u00fchen die Funken<\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Ehepaare lernen sich \u00fcber Freunde kennen. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) der Befragten findet \u00fcber den Freundeskreis zueinander. Platz zwei belegen das Internet und Dating-Apps. Ganze 18 Prozent der Ehepaare finden auf diese Weise zueinander.<\/p>\n<p>Arbeit ist das halbe Leben \u2013 kein Wunder also, dass der Arbeitsplatz als dritth\u00e4ufigster Ort des Kennenlernens genannt wird. Rund 15 Prozent der Befragten geben an, ihre gro\u00dfe Liebe auf der Arbeit gefunden zu haben. Beim Feiern in einer Diskothek oder Bar fanden 14 Prozent der Paare zueinander und beim Aus\u00fcben eines gemeinsamen Hobbys fanden neun Prozent das gro\u00dfe Gl\u00fcck. Besonders fr\u00fch wussten acht Prozent der Befragten, wer der oder die Richtige ist: Sie lernten sich bereits in der Schule oder wenig sp\u00e4ter in der Ausbildung beziehungsweise w\u00e4hrend des Studiums kennen.<\/p>\n<p>Seit dem Sandkasten kennt sich nur ein Prozent der Befragten und nur wenige Paare lernten sich \u00fcber die Familie oder im Urlaub kennen (drei und zwei Prozent).<\/p>\n<p>Je nach Altersgruppe lassen sich deutliche Unterschiede feststellen, wie Paare zueinander finden. Zwar sind Freunde in fast allen Altersgruppen der meistgenannte Faktor, dennoch nimmt deren Wichtigkeit bei der Partnerfindung mit zunehmendem Alter ab. So lernen sich 29 Prozent der unter 30-j\u00e4hrigen \u00fcber Freunde kennen, wohingegen es bei den \u00fcber 50-j\u00e4hrigen nur noch 19 Prozent sind. Stattdessen finden gerade \u00e4ltere Paare \u00fcber das Internet oder Dating-Apps zueinander. So treffen von den \u00fcber 30-j\u00e4hrigen durchschnittlich 20 Prozent online oder per App den Partner f\u00fcrs Leben, bei den unter 30-j\u00e4hrigen sind es mit durchschnittlich 15 Prozent deutlich weniger. Befragte \u00fcber 50 Jahren lernen sich sogar zu 27 Prozent online oder \u00fcber eine Dating-App kennen, was dem h\u00f6chsten Prozentwert aller Altersgruppen entspricht.<\/p>\n<p><strong>ALTERSBEDINGTE UNTERSCHIEDE\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Besonders \u00e4ltere Paare suchen im Netz oder per App nach der gro\u00dfen Liebe.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarKennenlernen2019\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=2034\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>REGIONALE UNTERSCHIEDE<\/strong><\/p>\n<p><strong>Berliner Hochzeitspaare lernen sich online kennen<\/strong><\/p>\n<p>In fast allen deutschen Bundesl\u00e4ndern lernen sich den Umfrageergebnissen zufolge Ehepaare am h\u00e4ufigsten \u00fcber Freunde kennen \u2013 in Th\u00fcringen und in Brandenburg sogar fast die H\u00e4lfte aller Befragten (48 und 47 Prozent). In Sachsen-Anhalt sind es immerhin noch 35 Prozent, in Bremen und Schleswig-Holstein jeweils 33 Prozent. Aber auch in Niedersachsen, Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg hat mehr als jeder Vierte seinen Lebenspartner \u00fcber den Freundeskreis kennengelernt.<\/p>\n<p>In Berlin hingegen helfen Freunde nur 16 Prozent der Paare in Sachen Liebe auf die Spr\u00fcnge. Stattdessen lernt man sich in der Hauptstadt am h\u00e4ufigsten \u00fcber Internetportale oder Dating-Apps kennen (33 Prozent). Auch in Sachsen-Anhalt fanden 30 Prozent der Befragten online ihren Hochzeitspartner, in Sachsen 26 Prozent.<\/p>\n<p>Ein deutlicher R\u00fcckgang in Sachen Internet Dating zeigt sich in Bayern und Rheinland-Pfalz: Hier lernten sich jeweils nur elf Prozent online kennen \u2013 2018 waren es noch 17 beziehungsweise 19 Prozent gewesen.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarKennenlernenDiagramm\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=2081\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>HEIRATSANTRAG<\/strong><\/p>\n<p><strong>Jede sechste Ehe wird ohne offiziellen Heiratsantrag geschlossen<\/strong><\/p>\n<p>Beim Heiratsantrag bleibt Deutschland traditionell. So geht den Umfrageergebnissen zufolge in 80 Prozent der F\u00e4lle der Mann &#8222;auf die Knie&#8220;, w\u00e4hrend in nur drei Prozent der geschlossenen Ehen die Frau den Heiratsantrag macht.<\/p>\n<p>\u00dcberraschend: Ganze 16 Prozent der Ehen werden ohne Heiratsantrag im eigentlichen Sinne geschlossen.<\/p>\n<p><script data-id=\"psPieHeiratsantrag\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=47\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>ORT DES HEIRATSANTRAGS<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zuhause werden die meisten Heiratsantr\u00e4ge gemacht<\/strong><\/p>\n<p>Zuhause ist es doch am sch\u00f6nsten \u2013 ganz getreu diesem Motto werden 40 Prozent aller Heiratsantr\u00e4ge im trauten Heim gemacht. Auch der Urlaub ist mit 32 Prozent ein beliebter Anlass f\u00fcr den Kniefall, was weitere neun Prozent mit \u201eam Strand\u201c best\u00e4tigen. Beim Spazierengehen oder Wandern kommt es in acht Prozent der F\u00e4lle zum Heiratsantrag und das Restaurant w\u00e4hlen f\u00fcnf Prozent der Antragsteller. Drei Prozent der Heiratsantr\u00e4ge werden dar\u00fcber hinaus am Ort des Kennenlernens gemacht und zwei Prozent der Befragten stellen die Frage aller Fragen am Silvesterabend.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarHeiratsantrag\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=1335\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>LIEBE LIEBER UNGEW\u00d6HNLICH<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die au\u00dfergew\u00f6hnlichsten Heiratsantr\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p>Den Heiratsantrag im Urlaub am Strand oder ganz klassisch im Restaurant? Das ist manchen Befragten offensichtlich zu \u201egew\u00f6hnlich\u201c. Viele Antragsteller bewiesen gro\u00dfe Kreativit\u00e4t und lie\u00dfen sich f\u00fcr die alles entscheidende Frage ein ganz besonderes Setting einfallen. Hier die zehn ausgefallensten Heiratsantr\u00e4ge:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/img\/toplist\/hochzeitsstudie_heiratsantraege_kartenmacherei.png\" width=\"472\" height=\"371\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>HEIRATSGR\u00dcNDE<\/strong><\/p>\n<p><strong>95 Prozent der Paare heiraten aus Liebe<\/strong><\/p>\n<p>All you need is love \u2013 so sehen es auch die Deutschen, wenn es ums Heiraten geht. 95 Prozent der Befragten geben an, dass die Ehe als Symbol f\u00fcr Liebe und Zusammengeh\u00f6rigkeit ein wichtiger bis sehr wichtiger Grund f\u00fcr die Hochzeit ist. Doch auch rationale Motive haben Einfluss auf die Entscheidung, den Bund der Ehe einzugehen. So sind rechtliche Vertretungsvollmachten der zweitwichtigste Heiratsgrund. 64 Prozent der befragten Studienteilnehmer finden diese bei der Entscheidung zu heiraten wichtig (39 Prozent) bis sehr wichtig (25 Prozent). Traditionelle Werte spielen f\u00fcr 60 Prozent eine Rolle und f\u00fcr 59 Prozent ist die Ehe ein wichtiger bis sehr wichtiger Schritt f\u00fcr die Familienplanung.<\/p>\n<p>Religi\u00f6se Hintergr\u00fcnde spielen f\u00fcr \u00fcber drei Viertel (76 Prozent) der Befragten nur eine untergeordnete Rolle, f\u00fcr \u00fcber die H\u00e4lfte (55 Prozent) der Befragten sogar gar keine. Und auch steuerliche Vorteile haben f\u00fcr 79 Prozent der Befragten keinen wirklichen Einfluss auf die Entscheidung zu heiraten. F\u00fcr lediglich vier Prozent der Studienteilnehmer waren sie ein sehr wichtiger Grund zu heiraten.<\/p>\n<p>Heiratsgr\u00fcnde nach Geschlecht<\/p>\n<p>F\u00fcr Frauen ist die Familienplanung wichtig, M\u00e4nner legen Wert auf Tradition<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarStackedHeiratsgrunde2019\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=7159\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>REGIONALE UNTERSCHIEDE<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aus diesen Gr\u00fcnden wird in den einzelnen Bundesl\u00e4ndern geheiratet<\/strong><\/p>\n<p><script data-id=\"psBarGrund\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=5052\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>TRAUUNG<\/strong><\/p>\n<p><strong>Freie Trauungen sind gefragt<\/strong><\/p>\n<p>Zwar ist eine kirchliche Hochzeit mittlerweile auch ohne standesamtliche Trauung m\u00f6glich, tats\u00e4chlich rechtskr\u00e4ftig ist jedoch nur der standesamtliche Ehebund. Dementsprechend entscheiden sich 95 Prozent der Befragten f\u00fcr eine standesamtliche Eheschlie\u00dfung. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der kirchlichen Trauungen leicht angestiegen, von 36 Prozent auf 37 Prozent f\u00fcr 2019.<\/p>\n<p>Seit dem Abschluss des Lebenspartnerschaftsgesetzes im Jahr 2001 k\u00f6nnen gleichgeschlechtliche Paare eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Im Jahr 2015 waren von 78.000 homosexuellen Paaren 43.000 beim Standesamt registriert. Noch 2012 waren es laut Angaben des Statistischen Bundesamts lediglich 26.000. Seit Oktober 2017 k\u00f6nnen sie nun auch den Ehebund schlie\u00dfen. Den Umfrageergebnissen zufolge w\u00e4hlen die Paare dabei zus\u00e4tzlich zur standesamtlichen Trauung (93 Prozent) gerne weitere alternative Trauungsarten: 24 Prozent gehen die Verm\u00e4hlung im Kreise ihrer Glaubensgemeinschaft ein und vier Prozent w\u00e4hlen die Trauung durch einen freien Redner.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarTrauung\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=103\" defer><\/script><\/p>\n<p>Besonders hoch sind die Zahlen der kirchlichen Trauungen im S\u00fcden Deutschlands: In Bayern suchen 45 Prozent und in Baden-W\u00fcrttemberg 40 Prozent der Studienteilnehmer Gottes Segen. Doch auch in Rheinland-Pfalz (49 Prozent), Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) oder Niedersachsen (39 Prozent) entscheiden sich viele Paare f\u00fcr den Gang in die Kirche.<\/p>\n<p>Besonders wenige kirchliche Eheschlie\u00dfungen gibt es in Brandenburg (drei Prozent), Sachsen (13 Prozent) und Sachsen-Anhalt (13 Prozent). In Berlin heiratet ebenfalls nur jeder Dritte kirchlich.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr stark im Kommen: Die (zus\u00e4tzliche) Trauung durch einen freien Redner. Ganze neun Prozent aller Befragten entscheiden sich f\u00fcr diese sehr pers\u00f6nliche und intime Art der Verm\u00e4hlung \u2013 im Vorgleich zum Vorjahr sind das drei Prozent mehr. Besonders gefragt sind freie Redner in Hamburg. Hier lassen sich ganze 30 Prozent von einem freien Redner verm\u00e4hlen.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarTrauungBundeslandern\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=1517\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>HOCHZEITSGESCHENKE<\/strong><\/p>\n<p><strong>Geld ist das beliebteste Geschenk zur Hochzeit<\/strong><\/p>\n<p>Deutsche Brautpaare haben keine Scheu, Geschenkew\u00fcnsche offen an ihre G\u00e4ste zu kommunizieren. Gefragtester Geschenkewunsch ist dabei Geld. So bitten fast zwei Drittel der Befragten ihre G\u00e4ste um Geldgeschenke. Weitere vier Prozent haben zudem eine Geschenkeliste. Zu Spenden f\u00fcr einen guten Zweck fordert ein Prozent der Brautpaare seine G\u00e4ste auf.<\/p>\n<p>Ein Drittel der Brautpaare hat nach eigenen Angaben keine W\u00fcnsche an seine G\u00e4ste.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich erhalten den Umfrageergebnissen zufolge 90 Prozent der Paare (unter anderem) Geld zur Hochzeit. Weitere 28 Prozent bekommen dar\u00fcber hinaus speziell Geld f\u00fcr die Hochzeitsreise. Auch Gutscheine stehen hoch im Kurs \u2013 fast jedes zweite Brautpaar freut sich hier\u00fcber.<\/p>\n<p>Immerhin noch 17 Prozent der Befragten erhalten Haushaltswaren und Heimtextilien f\u00fcr den Start in das gemeinsame Leben. Schmuck und Babyausstattung werden mit vier beziehungsweise drei Prozent nur selten geschenkt.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarGeschenke\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=9196\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>HOCHZEITSG\u00c4STE<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Hochzeiten werden wieder beliebter<\/strong><\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Anteil der Befragten (26 Prozent) versendet seine Save-the-Date Karten und Hochzeitseinladungen an 26 bis 50 G\u00e4ste. Ein weiteres Viertel l\u00e4dt sogar zwischen 51 und 75 G\u00e4ste zu seinem gro\u00dfen Tag ein. Doch auch mit bis zu 100 G\u00e4sten feiern 22 Prozent der Deutschen, elf Prozent sogar mit bis zu 150. Mehr als 150 G\u00e4ste laden etwa vier Prozent der Studienteilnehmer ein. Im Vergleich zum Vorjahr 2018 laden Hochzeitspaare somit durchschnittliche wieder mehr G\u00e4ste dazu ein, den gro\u00dfen Tag gemeinsam zu zelebrieren.<\/p>\n<p>Hochzeiten im kleinen Kreis, zu dem nur engste Familienangeh\u00f6rige oder Freunde eingeladen werden, waren DER Trend 2018. Praktischer Nebeneffekt dieser so genannten Microweddings: Die Kosten bleiben \u00fcberschaubar. 2019 ist die Zahl der kleinen Hochzeiten jedoch leicht zur\u00fcck gegangen: Entschieden sich 2018 noch 17 Prozent der Befragten f\u00fcr eine Hochzeit mit weniger als 25 G\u00e4sten, sind es 2019 nur noch zw\u00f6lf Prozent. Besonders bei Paaren \u00fcber 40 sind kleine Hochzeiten dabei beliebt: 19 Prozent der \u00fcber 40-j\u00e4hrigen schloss den Bund der Ehe im Kreis der engsten Angeh\u00f6rigen.<\/p>\n<p><script data-id=\"psColumnGastezahl\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=6223\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>HOCHZEITSBR\u00c4UCHE<\/strong><\/p>\n<p><strong>Jedes vierte Paar schl\u00e4ft die Nacht vor der Hochzeit getrennt<\/strong><\/p>\n<p>Hochzeitsbr\u00e4uche gibt es viele. Doch nur wenige finden heute tats\u00e4chlich noch Anwendung. Nur 17 Prozent der Br\u00e4ute lassen sich \u00fcber die Schwelle tragen. Nicht einmal jede dritte Braut tr\u00e4gt einen Schleier. Nur 29 Prozent der Paare haben die Nacht vor der Hochzeit getrennt verbracht.<\/p>\n<p>Dennoch gibt es einige Traditionen, die auch heute aktuell sind. So er\u00f6ffnet fast jedes zweite Brautpaar die Tanzfl\u00e4che mit einem Hochzeitswalzer und bei 47 Prozent der Hochzeiten wird der Brautstrau\u00df geworfen. Am h\u00e4ufigsten halten sich Paare mit 81 Prozent an den Brauch, dass der Br\u00e4utigam das Brautkleid vor der Hochzeit nicht zu Gesicht bekommen darf.<\/p>\n<p>Auch der Brauch, dass die Braut am Tag der Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues bei sich tr\u00e4gt, erfreut sich hierzulande gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit und wurde von den Brautpaaren h\u00e4ufig unter \u201eSonstiges\u201c angegeben. Dem urspr\u00fcnglich aus England stammenden Brauch zufolge symbolisiert dabei etwas Altes die Best\u00e4ndigkeit, etwas Neues eine gl\u00fcckliche Zukunft, etwas Geborgtes die Freundschaft und Verl\u00e4sslichkeit und etwas Blaues die Liebe, Reinheit und Treue.<\/p>\n<p>Weitere von den Umfrageteilnehmern genannte Br\u00e4uche sind die Brautentf\u00fchrung, das Baumstamms\u00e4gen, der Schleiertanz sowie das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte.<\/p>\n<p>Kein Brauch, aber trotzdem obligatorisch sind f\u00fcr viele Paare die Dankeskarten zur Hochzeit, die nach der Feier an die G\u00e4ste geschickt werden und so ein sch\u00f6nes Andenken an den gemeinsam verbrachten Tag schaffen.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarTraditionen\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=4223\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>INSPIRATION<\/strong><\/p>\n<p><strong>Pinterest ist weiterhin die Inspirationsquelle Nummer eins<\/strong><\/p>\n<p>Bevor sich Braut und Br\u00e4utigam in die Hochzeitsplanung st\u00fcrzen, muss zun\u00e4chst einmal herausgefunden werden, was f\u00fcr eine Art von Hochzeit gefeiert werden soll. Es gilt unz\u00e4hlige Fragen zu kl\u00e4ren: pomp\u00f6ses Prinzessinnenkleid oder lieber schlicht und elegant? Stilvolle Hochzeit im Restaurant oder ganz ungezwungen am Strand? Wie soll die Deko aussehen und was soll es zu essen geben? Doch l\u00e4ngst sind Brautpaare mit diesen Fragen nicht mehr auf sich allein gestellt. Es gibt zahlreiche M\u00f6glichkeiten, sich zu informieren und Inspiration f\u00fcr die eigene Traumhochzeit zu finden.<\/p>\n<p>In vielen Themenbereichen stellt das soziale Netzwerk Pinterest dabei die wichtigste Inspirationsquelle dar. 46 Prozent der Befragten pinnen sich Dekoideen auf ihre virtuellen Pinnw\u00e4nde, 40 Prozent holen sich Inspiration f\u00fcr die Gestaltung mit Blumen. Um das richtige Brautkleid oder den idealen Hochzeitsanzug zu finden, nutzen 35 Prozent Pinterest. Das soziale Netzwerk ist somit in seiner Bedeutung f\u00fcr die Hochzeitsinspiration im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich gewachsen. In Sachen Hochzeitsgarderobe suchen viele Paare aber auch abseits von Internet und Social Media nach dem perfekten Hochzeitsoutfit: So bl\u00e4ttern 23 Prozent in Hochzeitsmagazinen, 15 Prozent folgen den Empfehlungen von Freunden und Verwandten und weitere 21 Prozent besuchen eine Hochzeitsmesse. Dort suchen 13 Prozent gleichzeitig auch nach Inspiration f\u00fcr die Trauringe.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dferen Einfluss als Pinterest haben oftmals nur pers\u00f6nliche Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Verwandten. 46 Prozent aller Befragten verl\u00e4sst sich besonders beim Essen und Catering auf deren Ratschl\u00e4ge, weitere 46 Prozent bei der Wahl des Fotografen und 31 Prozent bei der Entscheidung f\u00fcr den Hochzeitslocation.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarInspiration2019\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=9290\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>HOCHZEITSSTIL<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Vintage- und Boho-Trend setzt sich 2019 fort<\/strong><\/p>\n<p>Auch 2019 bevorzugen die meisten Paare (29 Prozent) eine klassisch-elegante Hochzeit. Auf dem zweiten Platz folgen verspielte Vintage- oder Boho-Hochzeiten. Seit Beginn der Studie 2017 erfreut sich diese ungezwungene Stilrichtung somit von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit, mit 11 Prozent im Jahr 2017, 14 Prozent im Jahr 2018 und erstmals 19 Prozent im Jahr 2019. Der Trend zieht sich dabei durch alle Altersgruppen, lediglich Paare \u00fcber 50 entscheiden sich mit nur zehn Prozent etwas seltener f\u00fcr den Vintage-oder Boho-Look. Besonders beliebt ist der Stil dieses Jahr in Brandenburg (33 Prozent), Schleswig-Holstein (28 Prozent), Bremen (27 Prozent) und dem Saarland (24 Prozent).<\/p>\n<p>Weitere neun Prozent m\u00f6gen es rustikal: Sie gestalten ihre Hochzeit nach dem Thema Landhaus. Immerhin 18 Prozent der Befragten gaben an, ihre Hochzeit nach keinem besonderen Stil ausgerichtet zu haben.<\/p>\n<p>Die befragten homosexuellen Paare gestalten ihre Hochzeit \u00e4hnlich: 25 Prozent w\u00e4hlen klassische Eleganz, 18 Prozent entscheiden sich f\u00fcr den Vintage- oder Boho-Look und elf Prozent m\u00f6gen es mit dem Landhausstil rustikal.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarStil\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=4342\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>HOCHZEITSDEKORATION<\/strong><\/p>\n<p><strong>Keine Hochzeit ohne Blumen<\/strong><\/p>\n<p>Dekoration darf auf keiner Hochzeit fehlen \u2013 tr\u00e4gt sie doch entscheidend zu Stimmung und zum Ambiente bei. Ob dezent und schlicht oder auff\u00e4llig und pomp\u00f6s h\u00e4ngt dabei ganz vom Geschmack des Brautpaars ab. Fehlen d\u00fcrfen Blumen jedoch bei den wenigsten: 99 Prozent aller Befragten geben an, Blumen als Dekoelement auf ihrer Hochzeit zu verwenden. Diese werden zum gr\u00f6\u00dften Teil gekauft (83 Prozent), zw\u00f6lf Prozent machen sie jedoch auch zum Teil selbst. Drei Viertel der Paare gestalten ihre Hochzeit mit verzierten Schildern, Wegweisern oder Beschriftungen und \u00fcber die H\u00e4lfte aller Paare sorgt mit Lampions oder Luftballons f\u00fcr eine stimmungsvolle Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>Der Trend Fotobooth setzt sich auch 2019 fort. Fast die H\u00e4lfte aller Paare verwendet mittlerweile einen Fotobooth, mit dem sich Gastgeber und G\u00e4ste per Selbstausl\u00f6ser und mit jeder Menge lustiger Accessoires fotografieren k\u00f6nnen. Eine Candy Bar mit s\u00fc\u00dfen Leckereien findet sich auf jeder f\u00fcnften Hochzeit.<\/p>\n<p><strong>DIY TREND<\/strong><\/p>\n<p>Besonders f\u00fcr ihre G\u00e4ste werden Brautpaare selbst kreativ<br \/>\nViele Brautpaare m\u00f6chten ihrer Hochzeit einen individuellen Touch verleihen und greifen bei der Dekoration selbst in die Bastelkiste. Besonders Schilder, Wegweiser und Beschriftungen werden dabei in fast der H\u00e4lfte aller F\u00e4lle von den Brautleuten selbst gemacht und sorgen so f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Note. Die Hochzeitsg\u00e4ste werden von 44 Prozent der Paare mit einem DIY Gastgeschenk begl\u00fcckt und auf 31 Prozent der Hochzeiten k\u00f6nnen sie sich in einem selbstgemachten G\u00e4stebuch verewigen. F\u00fcr gute Stimmung sorgen 18 Prozent mit einer selbstgemachten Candy Bar und zw\u00f6lf Prozent mit einem Fotobooth.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarHochzeitsdekoration2019\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=8824\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>HOCHZEITSLOCATION<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die meisten Hochzeitsfeiern finden im Restaurant statt<\/strong><\/p>\n<p>Beim Feiern darf das Essen nicht fehlen \u2013 diese deutsche Leidenschaft spiegelt sich mehr als deutlich in der Wahl der Hochzeitslocation wider. 37 Prozent der Befragten geben an, in einem Restaurant oder Gasthaus zu feiern. Mit einigem Abstand folgt die Feier in einer Eventlocation (22 Prozent).<\/p>\n<p>Etwa elf Prozent der Befragten entscheiden sich f\u00fcr ein Hotel als Hochzeitslocation. Eine M\u00e4rchenhochzeit in einem Schloss w\u00e4hlen rund sechs Prozent aller Paare. Rustikal und passend zum aktuellen Vintage und Boho Trend m\u00f6gen es weitere f\u00fcnf Prozent der Befragten. Sie feiern auf einem Bauernhof oder in einer Scheune.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarLocation\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=1560\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>ENTFERNUNG ZUM WOHNORT<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die meisten Brautpaare feiern in direkter Umgebung<\/strong><\/p>\n<p>Gefeiert wird, wo man zuhause ist. Bei 92 Prozent der Umfrageteilnehmer findet die Feier im regionalen Umkreis statt. Davon w\u00e4hlen 36 Prozent sogar den eigenen Wohnort. In einem anderen Bundesland feiern sechs Prozent und im europ\u00e4ischen Ausland zwei Prozent der Befragten.<\/p>\n<p>Doch nicht \u00fcberall ist man einer Feier abgeneigt, die etwas weiter vom Wohnort entfernt ist. Betrachtet man die Bundesl\u00e4nder im Vergleich, sticht heraus, dass Hochzeitsfeiernde aus Berlin (20 Prozent) und Hamburg (28 Prozent) gerne die Stadt verlassen. Grund hierf\u00fcr k\u00f6nnten die niedrigeren Preise auf dem Land oder der Wunsch vieler Gro\u00dfst\u00e4dter nach einer Hochzeit im Gr\u00fcnen sein. Doch auch in Sachsen-Anhalt (17 Prozent) und im Saarland (19 Prozent) gibt ein Gro\u00dfteil der Befragten an, die Hochzeitsfeier in einem anderen Bundesland durchzuf\u00fchren. In Sachsen hingegen mag man es exotisch: Vier Prozent der Befragten geben an, die Hochzeit auf einem anderen Kontinent zelebriert zu haben. F\u00fcnf Prozent der Hamburger feiern zudem im Europ\u00e4ischen Ausland.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarHochzeitsfeier\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=8353\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>FINANZIERUNG<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weniger Paare finanzieren 2019 ihre Hochzeit selbst<\/strong><\/p>\n<p>Selbst ist der Mann \u2013 und auch die Frau. 83 Prozent der Befragten geben an, ihre Hochzeit zumindest zum Teil selbst finanziert zu haben. Etwa ein Viertel (26 Prozent) der Selbstfinanzierer erhielt dabei zus\u00e4tzlich finanzielle Unterst\u00fctzung von Eltern und Schwiegereltern. Ganze 62 Prozent aller Befragten trugen die Kosten allein, ohne weitere Unterst\u00fctzung. Das ist ein deutlicher Anstieg, denn im Vorjahr trugen nur rund 42 Prozent der Befragten die Kosten komplett selbstst\u00e4ndig. Bei weniger als einem Prozent der Brautpaare \u00fcbernahmen die Eltern die Hochzeitskosten komplett. F\u00fcr 35 Prozent hingegen stellten Geldgeschenke zur Hochzeit eine wichtige Finanzierungshilfe dar.<\/p>\n<p>\u00dcber vier Prozent der Befragten waren bei der Finanzierung der Hochzeit auf einen Kredit angewiesen, mit dem sie f\u00fcr Location, Catering, Hochzeitskarten und mehr aufkamen.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarFinanzierung\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=4349\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>KOSTEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>5.000 bis 10.000 Euro kostet eine Hochzeit durchschnittlich<\/strong><\/p>\n<p>Den sch\u00f6nsten Tag im Leben lassen sich Brautpaare einiges kosten: 26 Prozent der Befragten geben an, zwischen 5.000 bis 10.000 Euro f\u00fcr die Hochzeit ausgegeben zu haben. Weitere 25 Prozent investieren sogar 10.000 bis 15.000 Euro in ihre Hochzeit.<\/p>\n<p>Immerhin 21 Prozent der Befragten kommen auch mit einem Budget unter 5.000 Euro zurecht. Richtig krachen lassen es ca. acht Prozent der Paare: Sie geben \u00fcber 20.000 Euro f\u00fcr ihren besonderen Tag aus.<\/p>\n<p>Die Bereitschaft, viel f\u00fcr eine Hochzeit auszugeben, ist unterschiedlich je nach Altersgruppe. So zeichnet sich ab, dass mit steigendem Alter die H\u00f6he des Budgets sinkt. Paare \u00fcber 50 geben zu 39 Prozent nur 5.000 bis 10.000 Euro aus, 29 Prozent sogar nur 1.000 bis 5.000 Euro. Grund hierf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass es sich bei den Hochzeiten bereits um die zweite Eheschlie\u00dfung handelt.<\/p>\n<p><script data-id=\"psColumnFinanzierung\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=6785\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>REGIONALE UNTERSCHIEDE<\/strong><\/p>\n<p><strong>So viel wird in den Bundesl\u00e4ndern f\u00fcr eine Hochzeit ausgegeben<\/strong><\/p>\n<p>Die Bewohner einiger Bundesl\u00e4nder geben f\u00fcr ihre Hochzeit deutlich mehr aus als der Rest Deutschlands: So investieren beispielsweise 33 Prozent der Hamburger, 34 Prozent der Rheinland-Pf\u00e4lzer und 35 Prozent der Th\u00fcringer zwischen 10.000 und 15.000 Euro in ihren gro\u00dfen Tag. Noch exklusiver m\u00f6gen es je drei Prozent der Bayern und Baden-W\u00fcrttemberger: Hier lassen je drei Prozent zwischen 25.000 bis 30.000 Euro f\u00fcr die Hochzeits springen, in Hamburg sind es sogar f\u00fcnf Prozent.<\/p>\n<p><strong>KOSTENFAKTOREN<\/strong><\/p>\n<p><strong>Essen und Getr\u00e4nke sind der gr\u00f6\u00dfte Kostenfaktor<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das leibliche Wohl der G\u00e4ste muss gesorgt sein. Dementsprechend viel geben Hochzeitspaare f\u00fcr Essen und Getr\u00e4nke auf ihrer Feier aus: Ganze 31 Prozent investieren zwischen 2.000 und 5.000 Euro, weitere 32 Prozent sogar \u00fcber 5.000 Euro. F\u00fcr das Brautkleid beziehungsweise den Anzug geben 60 Prozent der Frauen und 53 Prozent der M\u00e4nner zwischen 500 und 2.000 Euro aus. F\u00fcr die Ringe, die zunehmend \u00fcber Online Shops bezogen werden, fallen bei 61 Prozent 500 bis 2.000 Euro an.<\/p>\n<p>Ein weiterer hoher Kostenfaktor ist die Miete f\u00fcr die Hochzeitslocation. Jeder Zehnte investiert zwischen 2.000 und 5.000 Euro in seine Traumlocation, sechs Prozent sogar \u00fcber 5.000 Euro.<\/p>\n<p><script data-id=\"psMapFinanzierung\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=495\" defer><\/script><\/p>\n<div class=\"uk-width-1-1 uk-margin-large-top uk-grid-margin uk-first-column\">\n<p><strong>DO&#8217;S &amp; DONT&#8217;S<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Gast in Wei\u00df ist f\u00fcr viele absolut tabu<\/strong><\/p>\n<p>Wei\u00df ist die Farbe der Braut. Dementsprechend ist f\u00fcr 52 Prozent der Befragten ein Gast in einem wei\u00dfen Kleid ein absolutes Tabu. Knapp ein weiteres Viertel findet es zumindest schlimm, wenn ein Gast Wei\u00df tr\u00e4gt. Doch nicht jede Braut m\u00f6chte unbedingt die Einzige in Wei\u00df sein. Ganze 18 Prozent der Befragten finden einen Hochzeitsgast in einem wei\u00dfen Kleid durchaus akzeptabel, sieben Prozent finden es sogar vollkommen in Ordnung.<\/p>\n<p>Zudem m\u00f6chten Brautpaare an ihrem gro\u00dfen Tag im Mittelpunkt stehen. So geben 88 Prozent der Befragten an, dass sie es als schlimm bis absolut tabu empfinden, wenn sich G\u00e4ste in den Vordergrund spielen. Auch Langeweile ist nicht gern gesehen: 79 Prozent der Deutschen finden es nicht in Ordnung, wenn die G\u00e4ste nicht tanzen und 74 Prozent \u00e4rgern sich \u00fcber G\u00e4ste, die sich drau\u00dfen tummeln und dadurch die Feierlichkeiten verpassen. Weiterhin empfinden knapp drei Viertel der Befragten Reden, die Peinlichkeiten \u00fcber die frisch Verm\u00e4hlten zum Thema haben, als schlimm bis absolut tabu.<\/p>\n<p>Als weniger schlimm hingegen wird es empfunden, wenn Handyfotos gemacht und diese in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram ver\u00f6ffentlicht werden. \u00dcber die H\u00e4lfte der Befragten findet dies mittlerweile akzeptabel oder v\u00f6llig in Ordnung. Auch mit G\u00e4sten ohne Geschenk oder zu sp\u00e4t kommenden G\u00e4sten kann gut jeder zweite Befragte leben, ebenso finden 43 Prozent der Deutschen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholkonsum verzeihbar.<\/p>\n<p>Der Vergleich der Geschlechter zeigt, dass M\u00e4nner und Frauen \u00e4hnlich ticken beim Empfinden dar\u00fcber, was auf einer Hochzeit tabu ist und was nicht. Dennoch zeigen sich einige kleine Unterschiede. Insbesondere auf einen Gast in Wei\u00df reagieren die Damen allergisch: 76 Prozent der befragten Frauen empfinden dies als schlimm bis absolut tabu, bei den M\u00e4nnern sind es nur 71 Prozent. Ein deutlicher Unterschied besteht jedoch bei nicht tanzenden G\u00e4sten: 81 Prozent der Frauen finden dies schlimm bis absolut tabu, bei den M\u00e4nnern sind es nur 67 Prozent.<\/p>\n<p>Bei einem Gast ohne Geschenk k\u00f6nnen 59 Prozent der M\u00e4nner ein Auge zudr\u00fccken, aber nur 51 Prozent der Frauen. Das Ver\u00f6ffentlichen von Handybildern in den sozialen Netzwerken sehen M\u00e4nner ebenfalls strenger als Frauen: 52 Prozent der M\u00e4nner finden es absolut tabu bis schlimm, bei den Frauen sind es nur 44 Prozent.<\/p>\n<p>Unterschiede nach Geschlecht<\/p>\n<p>So unterschiedlich sehen M\u00e4nner und Frauen die Hochzeitstabus<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarStackedDoDont2019\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=9271\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>FLITTERWOCHEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>Jedes dritte Paar verzichtet auf die Hochzeitsreise<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Trubel der Hochzeit freuen sich viele Frischverm\u00e4hlten auf die wohlverdienten Flitterwochen. Doch nicht jedes Paar startet nach der Hochzeit in den Urlaub. Ganze 32 Prozent der Befragten geben an, keine Flitterwochen zu haben \u2013 das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Diejenigen, die sich eine gemeinsame Auszeit g\u00f6nnen, bevorzugen mit Abstand einen Strandurlaub (27 Prozent). Nur acht Prozent der Umfrageteilnehmer unternehmen eine Rundreise, um verschiedene Orte kennen zu lernen, und sieben Prozent w\u00e4hlen einen St\u00e4dtetrip. Sportlich m\u00f6gen es sechs Prozent: Sie powern sich in einem Aktivurlaub aus. Erholung vom Hochzeitsstress suchen f\u00fcnf Prozent der Paare in einem Wellnessurlaub und weitere f\u00fcnf Prozent unternehmen eine Kreuzfahrt. Eher wenig gefragt sind Campingurlaube und Safaris mit je zwei Prozent.<\/p>\n<p><script data-id=\"psBarFlitterwochen\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=3487\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>REISEZIELE<\/strong><\/p>\n<p><strong>Flitterwochen in Deutschland erfreuen sich gro\u00dfer Beliebtheit<\/strong><\/p>\n<p>Es muss nicht immer ins Ausland gehen \u2013 das denken rund 16 Prozent der Umfrageteilnehmer. Sie verbringen ihre Flitterwochen in Deutschland. Mit 44 Prozent w\u00e4hlt jedoch der gr\u00f6\u00dfte Teil der Befragten das europ\u00e4ische Ausland. Die restlichen 40 Prozent wagen sich auf einen anderen Kontinent: Je zw\u00f6lf Prozent fliegen nach Afrika oder Asien und neun Prozent nach Nord-Amerika. Australien und S\u00fcd-Amerika hingegen werden nur selten als Ziel f\u00fcr die Hochzeitsreise gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><script data-id=\"psPieReisezeile\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=8190\" defer><\/script><\/p>\n<p><strong>BRAUTKLEID NACH DER HOCHZEIT<\/strong><\/p>\n<p><strong>Drei Viertel der Brautkleider werden als Erinnerung aufbewahrt<\/strong><\/p>\n<p>Ganze 77 Prozent aller Br\u00e4ute behalten ihr Hochzeitskleid im Anschluss an die Hochzeit unver\u00e4ndert und bewahren es zur Erinnerung auf. Etwa zwei Prozent lassen sich ihr Kleid umschneidern, um es alltagstauglich zu machen, etwa ein Prozent f\u00e4rbt es hierf\u00fcr ein. Sechs Prozent verkaufen ihr Brautkleid und sechs Prozent haben kein Brautkleid zur Hochzeit getragen. Sie w\u00e4hlen oft ein alltagstaugliches Kleid, das auch nach der Hochzeit noch getragen werden kann, ebenso wie Dirndl, die sich ebenfalls noch zu anderen Anl\u00e4ssen tragen lassen. Trash-The-Dress-Fotoshootings hingegen werden nur selten durchgef\u00fchrt: Nur ein Prozent opfert ihr Kleid f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Hochzeitsfotos, bei denen das Brautkleid beispielsweise von Meerwasser durchtr\u00e4nkt, in Brand gesteckt oder mit Farben und Schlamm bespritzt wird.<\/p>\n<p><script data-id=\"psPieBrautkleidPassiert\" src=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/assets\/js\/paLib.js?i=6920\" defer><\/script><\/p>\n<p>Die vollst\u00e4ndigen Ergebnisse finden sich unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/\">www.kartenmacherei.de\/hochzeitsstudie\/<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"uk-width-1-1 uk-grid-margin uk-first-column\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum dritten Mal hat kartenmacherei.de in der j\u00e4hrlichen Studie \u201eSo heiratet Deutschland\u201c die Vorlieben und Verhaltensweisen der Deutschen beim Thema Hochzeit untersucht. Die Ergebnisse der 1.584 Befragten wurden nach regionalen, geschlechtsspezifischen und altersspezifischen Unterschieden ausgewertet. BEZIEHUNGSDAUER\u00a0 Die meisten Paare heiraten nach drei bis sieben Jahren Mit dem Heiraten l\u00e4sst man sich in Deutschland reichlich Zeit. Erst nach drei bis sieben Jahren Partnerschaft wagen sich 37 Prozent der Befragten vor den Traualtar. Weitere 32 Prozent warten sieben bis f\u00fcnfzehn Jahre und 5 Prozent lassen sich mehr als 15 Jahre Zeit. Bereits nach ein bis drei Jahren Partnerschaft heiraten rund 24 Prozent der Befragten. Eine Ehe, der weniger als ein Jahr Partnerschaft vorausging, schlie\u00dfen nur zwei Prozent aller Befragten. KENNENLERNEN Am Arbeitsplatz spr\u00fchen die Funken Die meisten Ehepaare lernen sich \u00fcber Freunde kennen. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) der Befragten findet \u00fcber den Freundeskreis zueinander. Platz zwei belegen das Internet und Dating-Apps. Ganze 18 Prozent der Ehepaare finden auf diese Weise zueinander. Arbeit ist das halbe Leben \u2013 kein Wunder also, dass der Arbeitsplatz als dritth\u00e4ufigster Ort des Kennenlernens genannt wird. Rund 15 Prozent der Befragten geben an, ihre gro\u00dfe Liebe auf der Arbeit gefunden zu haben. 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