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Rundum Schön! Traumkleider für Schwangere

Interview mit Sandra Müller von Sweetbelly Couture

Schwanger heiraten und im Traumkleid vor den Altar treten: Was vor einigen Jahren noch eine komplizierte Angelegenheit war, ist heute dank des breiten Angebots an Umstandsbrautkleidern kein Problem mehr. „Der Markt hat sich stark gewandelt“, sagt Sandra Müller, Geschäftsführerin des Unternehmens Sweetbelly Couture. Seit 2006 designt die Gießenerin romantische Braut- und Brautjungfernkleider sowie edle Abendmode für Frauen in Umständen. „Noch vor gut zehn Jahren war es gang und gäbe, dass Schwangere in weiten Empire-Kleidern geheiratet haben“, sagt die 39-Jährige. Die Einzelhändler bestellten die Brautkleider üblicherweise einige Nummern zu groß, damit der wachsende Bauch darin Platz findet. „Die restlichen Partien wurden dann passend auf die Frau geändert“, weiß Müller.

Für Unternehmer und Kunden gleichermaßen ein Problem: „Nicht jeder kleine Einzelhändler hat eine eigene Änderungsschneiderei. Die zeitaufwendigen Aufträge extern zu vergeben, kann schwierig sein und ist am Ende für den Kunden kostenintensiv. Das hat Sandra Müller selbst erlebt. Die Betriebswirtschaftlerin hatte während ihrer Schwangerschaft Schwierigkeiten ein passendes Kleid zu finden. „Da kam mir die Idee, selbst die passenden Kleider zu designen“, erzählt die zweifache Mutter. Ein Einfall, der von Erfolg gekrönt wurde: Neben den Topmodels Nadja Auermann und Eva Herzigova schwören auch Showbiz-Größen wie die Sängerinnen Danii Minogue und Pink auf die deutschen Kreationen von Müller.

„Ob Superstar oder Otto-Normal-Verbraucher: Der Trend geht zur schmalen Silhouette“, erklärt Müller. Der Bauch wird heute nicht mehr kaschiert, sondern durch elastische Stoffe betont. „Umgenähte normale Brautkleider lassen Schwangere oft unnötig breit erscheinen. Das wollen die Wenigsten“, sagt Müller. Sie arbeitet in ihren Kollektionen gerne mit Stretch, Stretch-Spitze, Chiffon und fließenden Stoffen. „Der Vorteil von Umstandskleidern ist der Tragekomfort.“ Durch das dehnbare Material an der Leibesmitte wird der Bauch gestützt und passt sich in jedem Schwangerschaftsmonat an. „Gute Umstandskleider passen den werdenden Müttern vom Beginn bis zum Ende der Schwangerschaft“, sagt Müller.

24 Kleider umfasst die aktuelle Kollektion von Sweetbelly Couture. Eine Besonderheit ist das Mermaid-Kleid, das die Designerin seit dem vergangenen Jahr führt. „Uns erreichen immer mehr Nachfragen zu diesem Schnitt“, sagt Müller. Auch in die Kollektion für die kommende Saison will ein Kleid in diesem Stil mitaufnehmen. „Klassiker, wie die hohe Schleife über dem Bauch oder farbige Gürtel werden ebenfalls wieder ein Thema sein.“ Die Farbtöne blassrosé und ivory sollen erneut den Schwerpunkt der kommenden Kollektion bilden. „Zudem werden wir unser farbiges Angebot ausbauen“, sagt Müller.

Hauptsächlich sitzen die rund 100 Kunden von Sweetbelly im deutschsprachigen Raum, Belgien und den Niederlanden. Ihnen gibt Müller immer einen besonderen Tipp mit auf den Weg: „Brautkleider für Schwangere dürfen nicht irgendwo stiefmütterlich in der Ecke hängen. Sie müssen zentral präsentiert werden. Eine Schwangere will sich nicht wie eine Braut zweiter Klasse fühlen.“

Für weitere Informationen über Sweetbelly Couture besuchen Sie:
www.sweetbelly.de

 

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