Ohne die richtigen Basics geht jedes Outfit baden. Ohne das passende Make-Up ist jeder Style unvollständig.
Das weiß auch Designerin Lena Moos. Sie hat aus diesen Weisheiten eine Brautmoden-Kollektion kreiert, sie sich sehen lassen kann. Mit Ihrer Mix- & Match-Kollektion machte sie jüngst auf der Interbride in Düsseldorf von sich reden.
Seit zehn Jahren feilt Lena Moos an der Idee, die sie in diesem Jahr auf der Interbride erstmals präsentierte. „Wir stellen komplett variable Brautkleider zusammen“, sagt die 36-Jährige, die selbst seit 2004 als Brautmoden-Einzelhändelhändlerin tätig ist. „Ich habe in meinen Beratungsgesprächen immer wieder gemerkt, dass ein Kleid selten die perfekte Lösung ist“, erzählt die Euskirchenerin. Oft haben ihre Kundinnen zwar ein Teil des Kleides gefallen. „Aber wie oft wurde ich gefragt: Gibt es das auch mit kürzerem Rock oder längeren Ärmeln“, sagt Lena Moos. Die Antwort musste bei der Powerfrau nicht lange auf sich warten.
Mit Herzblut verschrieb sie sich ihrer eigenen Kollektion, die aktuell 158 Teile umfasst. Die Basics, also die Korsagen und Röcke, sind dabei mit einem vom Unternehmen patentierten Reißverschlusssystem frei untereinander kombinierbar. Darüber getragen wird das Make-Up – Oberteile und Überröcke in allen erdenklichen Stärken und Ausführungen. In mühevoller Kleinarbeit hat Lena Moos ihre Kollektion inzwischen in ein Starterpaket für Einzelhändler gepackt. „Zwei Wochen habe ich Puppen an- und ausgezogen“, sagt Lena Moos. Das Ergebnis: Mit 88 Einzelteilen können Einzelhändler 5000 Kombinationen zusammenstellen.
Bereits 13 Einzelhändler gewann Lena Moos im Vorfeld der Interbride für ihr Konzept. „Ich möchte, dass meine Kunden überzeugt sind. Wir bieten ja auch einen Gebietsschutz von 30 Kilometern“, sagt die Unternehmerin. Damit ihre Kollektion im Einzelhandel ein Erfolg ist, scheut sie keine Mühe. „Gerne komme ich für einige Tage in den Laden meiner Kunden und helfe bei der Beratung von Bräuten“, erklärt Lena Moos. Sie möchte damit vermeiden, dass es zu Missverständnissen im Verkauf kommt, falls das Personal noch keine Erfahrung mit Mix- & Match-Kollektionen hat.
Beim Stichwort Erfahrung macht ihr so schnell niemand etwas vor: Als eine der Wenigen der Branche kennt sie sich auf allen Ebenen aus. Sie war selbst Braut, betreibt einen Einzelhandel und startet nun als Designerin durch. Deswegen weiß sie auch: Es geht um Klasse und nicht um Masse. „Für die kommende Saison habe ich mir vorgenommen, meine Teile noch besser untereinander kombinierbar zu machen“, sagt Lena Moos. „Ich will das System perfektionieren. Ich möchte, dass Brautmodeneinzelhändler für meine Kollektion wenig Platz brauchen und dennoch unzählige Möglichkeiten der Zusammenstellung haben.“
Kleider aus ihrem Hause liegen für den Endkunden preislich im mittleren Segment und sind in den Größen 34 bis 44 erhältlich. In der kommenden Saison will Lena Moos auch die Größe 46-52 ins Angebot nehmen. Die Farbpalette reicht von ivory und champagner bis hin zu grau und rosé.
Für weitere Informationen besuchen Sie: www.lemoos.de
Eindrücke der LeMoos Mix & Match Kollektion:







