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Im Interview: MarryLoo Traumkleid Brautmodengeschäft in Fredersdorf

Bridal Times hatte die Ehre, mit den Geschäftsinhaberinnen Christine Weigel und Steffi Böhm- Bartlomyzak von MarryLoo Traumkleid Brautmodengeschäft in Fredersdorf, Brandenburg über die Zusammenarbeit als dynamisches „Duo“ zu sprechen, wie dieses Jahr für sie gelaufen ist und was sich Bräute für 2021/2022 in einem Brautkleid wünschen.

Was hat Sie dazu inspiriert, ein Brautmodengeschäft als „Duo“ zu eröffnen und wie lange sind Sie schon im Geschäft? 

Unseren süßen liebevoll gestaltet Laden gibt es seit dem 15.05.2018 und 15:05 Uhr. Zu dieser Zeit haben wir die Eröffnung gefeiert. Die ursprüngliche Inspiration oder besser gesagt die Idee entstand aus der eigenen Brautkleidersuche von Steffi. Damals sind wir zwar gezwungenermaßen fündig geworden, jedoch der Weg zum Finden war nicht so positiv verlaufen. Da kam zum ersten Mal der Gedanke, dass könnte man doch besser machen. Ehrlicherweise müssen wir sagen, zuerst nur bei Steffi.

Aber je öfter man darüber sprach, desto mehr entwickelte sich das Bild von einem eigenen Brautmodengeschäft. Irgendwann haben wir einfach losgelegt und nach einem Laden und den Herstellern geschaut. Dann kam das Eine schneller als das Andere und innerhalb von 4 Monaten mit vielen 24-Stunden-Tagen war unser Geschäft fertig. Auch hier nochmal einen riesigen großen Dank an unsere Männer für Ihre Muskelkraft und ihre Unterstützung.

Wie hat die Arbeit als Team Ihr Geschäft gestärkt? 

Diese Frage zu beantworten ist uns nicht ganz so leichtgefallen. Erklärender Weise müssen wir hinzufügen, dass wir schon seit 12 Jahren befreundet und seit 5 Jahren direkte Nachbarn sind. In dieser Freundschaft sind wir zusammen schon durch sämtliche Höhen und Tiefen gegangen. Infolgedessen kennen wir uns und die Kanten und Ecken in- und auswendig. Somit stand gleich am Anfang fest, wer was macht. Steffi ist mehr für das Geschäft verantwortlich und Tine für den administrativen Teil. Jedoch lieben wer es beide unsere Bräute auf dem Weg des Findens zu Ihrem Traumkleid zu begleiten.

Wie ist dieses Jahr für Sie verlaufen und was erhoffen Sie sich für die kommenden Monate?

Die Bestimmungen sind in jedem Land unterschiedlich und es kämpfen so viele Geschäfte ums Überleben. Wir konnten dieses Jahr das erste Mal unsere Türen am 08.03.2021 öffnen und haben uns sehr gefreut. Wir haben uns gefreut, dass einige Bräute trotz den widrigen Umständen heiraten und ihren Traum wahr werden lassen. Nichts destotrotz merkt man massiv die Auswirkungen des Lockdowns bzw. der Beschränkungen. Viele Bräute können nicht planen und verschieben deshalb auf das Jahr 2022. Das merken wir. Die Nachfrage nach Terminen ist zaghaft da, aber kein Vergleich zum Vorjahr.

Wir denken, dass es in den nächsten Monaten so ruhig bleiben wird und erhoffen uns eine 2 starke Jahreshälfte.

Jetzt, wo die Brautmodengeschäfte anfangen zu öffnen, erzählen Sie uns, was die Braut in Ihrem Brautmodengeschäft entdecken kann?

Alles was das Herz begehrt. Wir haben uns breit aufgestellt und bieten für jeden Geschmack etwas. Ob ein schlichtes Standesamtkleid oder ein Traum in schwarz ist bei uns im Geschäft zu finden, aber auch Zwei-Teiler und Bohokleider dürfen natürlich nicht fehlen. Natürlich ist es auch möglich seine eigenen Vorstellungen und Wünsche miteinzubringen. Bei einigen Herstellern können wir individuell Anfertigungen ordern.

Was würden Sie sagen, ist einzigartig an Ihrem Brautmodengeschäft?

Wir! Wir stellen die Braut in den Vordergrund. Denn nicht nur die Hochzeit soll ein Erlebnis werden auch das Finden des Kleides soll ein besonderer Moment werden.

Wir sorgen dafür, dass Sie sich zusammen mit Ihren Begleitern in unserem Geschäft willkommen und wohl fühlen. Wir starten unsere Anprobe immer mit einem ausführlichen Plausch. Somit geben wir der Braut die Gelegenheit uns kennen zu lernen und nebenbei legt sich auch ein bisschen Ihre Aufregung. Das empfinden viele als sehr angenehm, als im Vergleich dazu, sofort in die Umkleide zu gehen uns ins erste Kleid zu steigen.

Haben Sie irgendwelche neuen Trends bemerkt, die Bräute im Moment besonders lieben?

Leichte, raffinierte Kleider. Der Trend geht zum bequemen einfachen Kleid-Stil mit raffiniert ausgearbeitet Spitzenoberteilen. Auch sehr beliebt sind aktuell Zweiteiler, da diese sehr wandel- bzw. kombinierbar sind. Hier kann man zum Beispiel einen langen Rock zur Trauung tragen und später zum kurzen Rock wechseln. Somit ist man flexibel.

Was ist Ihr persönlicher Lieblingstrend oder -stil?

Einen richtigen fest gelegten Trend haben wir persönlich nicht. Wenn man jeden Tag in einem laden vieler wunderschöner Kleider steht, ist es schwer sich festzulegen. Was wir beide klar sagen könnten, ist was wir nicht tragen würden. Schwere Prinzessinnen-Kleider. Dafür sind wir beide einfach zu „bequem“ veranlagt.

Die Zeiten sind im Moment sehr unsicher. Was sagen Sie Bräuten, die denken, dass sie ihr Traumkleid aufgrund der Pandemie aufgeben müssen?

Bisher mussten wir diesbezüglich noch nicht beratend zur Seite stehen. Natürlich haben wir einige Bräute die von 2020 auf 2021 und teilweise anschließend auf 2022 verschoben haben. Jedoch waren sich alle unsere Bräute sicher bei Ihrem Kleid und wollen es behalten. Der Schritt heiraten steht bei Ihnen fest und die Zeit kommt – wenn nicht dieses Jahr, dann nächsten Jahr.

Viele heiraten auch im kleinen Kreis mit Ihrem Kleid und freuen sich, wenn Sie es ein 2. Mal bei der großen nachträglichen Feier nochmals tragen zu können.

Gibt es bestimmte Regeln oder Richtlinien, die Bräute und Paare kennen sollten, bevor sie ihre Termine buchen?

Wir haben keine selbstgestalteten Regeln oder Richtlinien – die Coroana-Maßnahmen ausgeschlossen.

Die einzige „Regel“ ist sich bei uns wohlzufühlen. Über alles andere kann man sehr gerne mit uns reden. Wir sind für vieles offen, denn jede Braut ist individuell und legt auf andere Sachen einen besonderen Wert.

Was ist Ihr bester Rat für Paare, die darüber nachdenken, in diesen schwierigen Zeiten zu heiraten?

Maximale Flexibilität und mentale Stärke!

Somit kann man sich immer an die sich spontan ergebenen Veränderungen anpassen und einstellen, ohne in ein großes Planungsloch zu fallen. Offen mit den Dienstleistern reden und Probleme/Sorgen ansprechen. Viele Dienstleister wollen helfen und unterstützen, passen sich auch flexibel an die Wünsche und Rahmenbedingungen der Brautpaare an. Also gerne immer ein Gespräch suchen.

Für weitere Informationen besuchen Sie MarryLoo Traumkleid

 

 

 

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