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Wir stellen die Frage: Beratungsgebühr – ja oder nein?

Bridal Times hat sich mit Jane Watson, einer Beraterin für den Brautmodenhandel, getroffen, um ihre Meinung zum Thema „Soll man einer Braut einen Termin berechnen“ zu erfahren!

Sollte man einer Braut einen Termin zur Brautkleid-Anprobe berechnen?

Von Jane Watson, Beraterin der Brautmodenindustrie

 

Eine schwierige Frage!

Eine Braut macht oft viele Termine, bevor sie ihr Hochzeitskleid kauft. Wir hätten gerne den Idealfall, in dem sie ihr Kleid gleich bei ihrem ersten Termin kauft, aber das ist normalerweise nicht der Fall und es kann drei bis vier Termine brauchen, bis sie sich entscheidet.

Dann gibt es die Braut, die schon zwei oder drei Jahre vor ihrer Hochzeit anfängt, nach einem Kleid zu suchen, obwohl noch gar kein Termin für die Hochzeit feststeht. Das Problem mit dieser Braut ist, dass sie möglicherweise viel Ihrer wertvollen Zeit in Anspruch nimmt und Ihre Ausstellungsstücke abnutzt, während Sie einen Termin mit einer Braut ausmachen könnten, die tatsächlich bereits einen Hochzeitstermin hat.

Also berechnen Sie einen Termin?

Ich würde sagen, ja, vielleicht €30,00 für den ersten Termin, die erstattet werden, wenn die Braut ihn wahrnimmt. Oder Sie berechnen jeden Termin, bis das Kleid bestellt ist und es gibt keine Erstattung, bis sie tatsächlich ein Kleid gekauft hat, dafür wird das Geld dann mit dem Preis des Kleids auf der Rechnung verrechnet.

Ich würde vorschlagen, dass Sie die Kosten für einen Termin nicht bei der Anzahlung zurückerstatten. Am besten verlangt man eine Anzahlung von 50% (60%, wenn möglich), dann bleibt noch eine offene Rechnung von 40% oder 50%. So können Sie sicherstellen, dass die Kosten für das Kleid gedeckt sind und dann die Terminkosten von der Rechnung abziehen, wenn Sie bei der Abholung des Kleids fällig ist. Wenn die Braut ihr Kleid in einem anderen Geschäft kauft, gibt es keine Erstattung.

Wenn eine Braut ihren Termin nicht wahrnimmt, sollte die Anzahlung verfallen.

Vielleicht sollte die gesamte Brautmodenindustrie zusammenarbeiten und es zu einem Standard der Branche machen, dass Brautmoden-Boutiquen Geld für Termine berechnen, so wie es ein Physiotherapeut, ein Chiropraktiker und ein Zahnarzt handhaben. Wenn Sie den Termin nicht wahrnehmen, müssen Sie trotzdem zahlen.

Wir müssen die Brautmode-Magazine für die Branche ermutigen, klar und deutlich zu sagen, dass es in Ordnung ist, Geld für wertvolle investierte Zeit zu berechnen, wenn man bei einem Termin nichts verkauft.

Eine Braut zwischen zwanzig und dreißig Jahren ist heutzutage gut informiert, sie weißt meistens recht genau, nach welchem beim Stil, welcher Größe und welchem Material sie sucht, aber sie nutzt die Gelegenheit, ALLE Brautmodengeschäfte zu besuchen, die sie finden kann, um den Kauf zu einem Erlebnis für Familie und Freunde zu machen.

Wenn Sie exzellenten Service bieten und die besten Designer-Labels in ihrem Geschäft haben, hat die Braut keinen Grund, Angebote zu vergleichen. Brautmodengeschäfte müssen miteinander kommunizieren und auf denselben Nenner kommen. Ja, Termine zu berechnen ist im 21. Jahrhundert definitiv richtungsweisend.

Einzelhändler sollte diese Information auf Ihre Website stellen, z.B.:

„Da wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, unseren Kundinnen den bestmöglichen Service zu bieten und nur die hochwertigsten Brautkleider von Topdesignern anbieten, möchten unsere Beraterinnen Ihnen einen unvergleichlichen Service bieten. Daher halten wir es aufgrund vieler nicht in Anspruch genommener Termine für nötig, Ihnen den Termin zu berechnen.“
Bitte beachten Sie:

„Sobald Sie ihr Brautkleid ausgesucht haben und zu allen Terminen erschienen sind, werden Sie eine Erstattung sämtlicher Gebühren erhalten.“

Bridal Times freut sich, Ihnen in der Zukunft noch weitere Anregungen von unserer Expertin Jane Watson, von Bridal Industry Consultant to the Trade, zu präsentieren!

 

 

Jane Watson
Bridal Industry Consultant to the Trade
Email: janewatson@bridalbusiness.co.uk
Web: www.bridalbusiness.co.uk

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