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Erfolg mit einem Onlineverleih von Brautjungfernkleider

Interview mit Kelsey Doorey von „Vow to Be Chic”

Kelsey Doorey aus Santa Monica in Kalifornien hat in den Vereinigten Staaten mit der Gründung von „Vow to Be Chic“ Aufsehen erregt. Es ist die erste Firma, die Designerkleider für Brautjungfern verleiht. „Vow to Be Chic“ betrat 2015 Neuland, hat sich in den letzten zwei Jahren bedeutend vergrößert und erspart Brautjungfern im ganzen Land Stress, Zeit und Ausgaben.

Bei „Vow to Be Chic“ handelt es sich um einen Online-Service, der es einer Braut ermöglicht, die Kleider für ihre Brautjungfern unter einer großen Auswahl an Farben, Stilen und Preisen auszusuchen. Hierbei geht ihr eine Stilistin für Brautmode zur Hand. Die Braut kann ihre eigene „Hochzeitssuite“ erstellen, um die Kleider für ihre Freundinnen auszuwählen und sogar Einladungen an ihre Brautjungfern verschicken, damit sie die Kleider ausleihen können, die die Braut für sie ausgesucht hat.

Die Brautjungfern machen dann den nächsten Schritt, indem sie von einer ortsansässigen Schneiderin ihre Maße nehmen lassen und diese an „Vow to Be Chic“ senden. Den Kundinnen wird das Kleid in zwei verschiedenen Größen geschickt um sicherzustellen, dass das Kleid passt.

Wenn die Hochzeit vorüber ist, schicken die Brautjungfern die Kleider einfach zurück. Die Kleider werden gereinigt und für den nächsten Kunden vorbereitet. So müssen Brautjungfern die Kleider, die sie nie wieder tragen, nicht hinten im Schrank verstauen.

Aber wie kam Kelsey auf die Idee für „Vow to Be Chic?“

Während sie ihr Studium an der Columbia University abschloss, machte Kelsey ihre ersten Erfahrungen in der Hochzeitsbranche, als sie für eine Hochzeitsplanerin der Extraklasse in New York arbeitete. Nach dem College arbeitete sie als Beraterin und im Handel, bevor sie nach Los Angeles zog um an der Anderson School of Business der UCLA zu studieren.

Während dieser Zeit war Kelsey mehrfach Brautjungfer und wenn es jemanden gibt, der etwas davon versteht, dann definitiv Kelsey. „Ich war mindestens acht Mal Brautjungfer! Und obwohl es eine große Ehre ist Brautjungfer zu sein, so ist es auch zeitaufwendig und teuer. Männer leihen sich seit Jahren ihre Anzüge, also warum können Brautjungfern das nicht auch machen?“

Mit diesem Gedanken und einer Finanzierung der Knapp Venture Competition der UCLA brachte sie ihre Geschäftsidee auf den Weg.

Der nächste große Schritt waren natürlich die Kleider. „Wir sind Kooperationen mit Herstellern eingegangen, fanden heraus welches ihre beliebtesten Kleider und Farben waren und überzeugten sie von meiner Geschäftsidee.“ „Vow to Be Chic“ kauft alle Kleider neu und hat inzwischen einen Lagerbestand von über 11.500 Kleidern, alle entworfen von namhaften Designern.

Aber nicht nur ihr Kleiderbestand, sondern auch ihr Team hat sich stark vergrößert, angefangen von Modefachberaterinnen über Schneiderinnen bis hin zu einem sehr großen Lager.

Kelseys absolute Priorität ist der Kundenservice. Wie sie erklärt: „Unsere Firmenpolitik und unser Ziel ist es Bräute glücklich zu machen. Zwei Wochen vor der Hochzeit versenden wir das jeweilige Kleid in zwei verschiedenen Größen. Es kommt nur selten vor, dass eines der Kleider nicht passt. Falls es Probleme geben sollte, dann haben wir ausreichend Zeit um sofort ein neues Kleid zu schicken.“

Obwohl es eine Herausforderung ist ein Geschäft aufzubauen, fügt Kelsey hinzu: „Es macht Spaß den Menschen zu beweisen, dass sie falsch lagen als sie mir sagten, das sie es für unmöglich halten das ich mit meiner Idee Erfolg haben werde. Man darf trotz Höhen und Tiefen seine Leidenschaft niemals verlieren und muss willens sein sich durch schlechte Zeiten zu kämpfen. Und natürlich braucht man ein tolles Team, das diese Leidenschaft teilt.“

Kelsey ist stolz, dass „Vow to Be Chic“ mit seinem Online-Kleiderverleih Frauen geholfen hat bis heute fünf Millionen Dollar zu sparen. „Es war unglaublich, spürbare Erfolge zu sehen und wir bekommen ständig Fotos von Brautjungfern geschickt. Es ist großartig, ein Teil dieser besonderen Zeit im Leben zehntausender Frauen zu sein.“

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