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Wiedereröffnung nach Corona – wie das Traditionshaus Brautmoden Renger den neuen Alltag erfolgreich bewältigt

Bridal Times hatte die Gelegenheit, Geschäftsführerin und Begründerin Ulrike Mandt  zu ihrem erfolgreichen Werdegang im Brautmodengeschäft, den Auswirkungen der aktuellen Pandemie auf die Wirtschaft und ihre hoffnungsvollen Aussichten für die Zukunft der Branche zu befragen.

Frau Mandt, Man kennt Sie, wie Sie bei „Zwischen Tüll & Tränen“ dazu beigetragen haben, Brautträume wahr werden zu lassen. Doch die wenigsten von uns wissen, was Sie dazu inspiriert hat, 2007 Ihr erstes Brautmodengeschäft zu eröffnen. Erzählen Sie uns bitte mehr darüber.

Der geneigte Leser erwartet jetzt vermutlich eine Antwort wie: „Schon als kleines Mädchen haben mich Brautkleider fasziniert und es war schon immer mein größter Traum einmal Brautmode zu verkaufen“.

Aber ehrlich gesagt verdanke ich meinen jetzigen Traumberuf, welchen ich mit voller Leidenschaft tätige, ganz anderen Hintergründen.

Im Anschluss an meine damalige Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolvierte ich ein Ingenieurstudium im Bereich Textiltechnik mit dem Schwerpunkt Management. Nach Beendigung des Studiums war ich für ein renommiertes Textilmaschinenbauinstitut an der RWTH Aachen für einige Jahre in der Forschung und Entwicklung tätig, und koordinierte größere Forschungsprojekte. Neben dieser Tätigkeit koordinierte ich zudem auch noch viele institutseigene Veranstaltungen.

Nachdem mein jetziger Mann Ende 2005 mit seiner Promotion ebenfalls an der RWTH Aachen fertig war, zog es ihn beruflich in die Gegend von Ulm.

Und wie das im Leben so oft ist, kündigte ich daher und zog mit ihm gemeinsam von Aachen weg.

Da es in Deutschland aber kaum noch textilverarbeitende Betriebe gibt und es zum damaligen Zeitpunkt leider auch keine adäquate wissenschaftliche Stelle im Großraum Ulm/Stuttgart zu besetzen gab, drohte mir damals das Schicksal der Arbeitslosigkeit oder der Ausübung eines deutlich weniger qualifizierten Jobs.

Daher entschied ich mich, erstmal noch eine weitere einjährige Ausbildung zum technisch geprüften Betriebswirt bei der IHK in Ulm zu absolvieren. Mittlerweile war ich Mitte dreißig, hoch qualifiziert, verheiratet aber noch kinderlos und musste feststellen, dass gut dotierte Führungspositionen nicht gerade auf mich „gewartet“ hatten.

Infiziert mit dem „Brautkleidvirus“ durch meine eigene Hochzeit 2005 reifte daher bei mir der Gedanke: „Wenn ich schon keine meinen Fähigkeiten entsprechende Stelle finde, dann schaffe ich mir halt selbst meinen „Traumjob“.

Aufgrund meiner textilen Affinität und notwendigem betriebswirtschaftlichen Background entschloss ich mich daher 2007, mit einem kleinen aber feinen Brautstudio für secondhand Brautmode selbstständig zu machen. Es dauerte allerdings gute drei Jahre bis sich mein Brautstudio „Wedding & More“ aufgrund von Mund zu Mund Propaganda so rumgesprochen hatte, dass ich räumlich expandierte und auch die ersten Mitarbeiter einstellen konnte. Ende 2015 nahm ich dann die Gelegenheit war und übernahm zusätzlich noch meinen größten Mitbewerber im Raum Ulm, die renommierte Brautmoden Renger GmbH. Mittlerweile besteht mein Team aus 20 Mitarbeitern und ich bin dem Schicksal dankbar für diese im Nachhinein glückliche Fügung.

Was sind Ihrer Meinung nach im Laufe der Jahre die Schlüsselelemente für ein erfolgreiches Brautmodengeschäft?

Meiner Meinung nach ist man langfristig egal in welchem Business nur erfolgreich, wenn man die nötige Leidenschaft und aufopferungsvolle Hingabe für seinen Beruf lebt. Bezogen auf den Brautmodensektor sollte natürlich das textile Knowhow, ein absolutes Auge für Passformen sowie Gespür für Mode, die Freude am Umgang mit anderen Menschen aber vor allem auch ein gutes solides betriebswirtschaftliches Wissen vorhanden sein.

Welches sind ihre ganz spezifischen Highlights, die den Namen Brautmoden Renger so einzigartig machen?

Die Firma Brautmoden Renger, welche ich erst 2015 übernommen habe, gibt es ja schon fast 40 Jahre und gilt einfach als Synonym für Brautmode weit über den Raum Ulm hinaus. Daher kam es für mich bei der damaligen Übernahme überhaupt nicht in Frage eine Namensänderung durchzuführen. Es passiert mir fast wöchentlich, dass eine zukünftige Braut bei uns nach Ihrem Traumkleid sucht und die begleitende Brautmutter dann stolz hinzufügt, dass Sie ja auch schon vor vielen Jahren „Ihr“ Kleid bei Renger gekauft hat. Es erfüllt mich dann immer mit großer Freude, dass wir zu dieser Tradition beisteuern können.

Können Sie uns etwas über Ihren persönlichen Lieblings-Brautkleid-Trend erzählen?

Jedes einzelne Kleid welches ich für mein Sortiment auswähle, muss mich im Grunde überzeugen. Die Kunst bei einer erfolgreichen Sortimentsauswahl ist es aber, auch andere Geschmäcker als seinen eigenen zu akzeptieren. Mir persönlich gefallen gerade an der zukünftigen 2021er Kollektion Kleider mit zarten langen Chiffonärmel, welche oftmals mit einem gestauchten Manschettenabschluss versehen sind, sogenannte Bischofsärmel.

Wie hat sich die Pandemie mit der Einführung von COVID-19 auch auf Ihr Brautgeschäft ausgewirkt?

Die ersten Frühwarnsignale begannen ja bereits einige Wochen bevor der eigentliche Lockdown kam und man absehen konnte, dass einige Produktionsstätten in Asien die Wiederaufnahme der Produktion über das chinesische Neujahrsfest hinaus nicht durchführen konnten. Schon zu diesem Zeitpunkt waren wir bei Nachbestellungen von Kundenkleidern äußerst sensibilisiert. Somit konnten wir bisher alle Kleider rechtzeitig an die Bräute aushändigen, auch wenn bei vielen jetzt leider die Hochzeit abgesagt bzw. verschoben wurde.

Bereits einige Tage vor dem eigentlichen Lockdown haben wir noch möglichst viele Brautkleiderfertigstellungen sowie Absteck-Termine vorverlegt, da wir zum damaligen Zeitpunkt auch nicht abschätzen konnten, wie lange die Geschäfte schließen würden. Die Zeit der Schließung haben wir genutzt, um die bereits abgesteckten Kleider fertig zu stellen, unzählige Termine telefonisch zu koordinieren und viele traurige Bräute zu trösten (was wir jetzt seit der Öffnung übrigens auch immer noch machen müssen). Mein oberstes Ziel in dieser Zeit ohne eigentliche Einnahmen war es, dass keiner meiner Mitarbeiter von der Kurzarbeit betroffen werden sollte. Daher haben wir unsere Schneiderkapazitäten dazu genutzt, wie viele andere auch, Mund-Nasenbedeckungen zu nähen. Diese wurden dann wirklich nur zum Selbstkostenpreis über Apotheken vertrieben, um die Löhne zu sichern.

Trotz der Wiedereröffnung der Geschäfte hat sich wie im gesamten Einzelhandel unsere wirtschaftliche Lage nicht entspannt. Gerade die Ungewissheit der Bräute, ob Sie denn Ihre Hochzeit aufgrund der Auflagen so feiern dürfen wie geplant, herrscht anhaltend an. Da eins meiner Geschäfte in Bayern und das andere in Baden-Württemberg angesiedelt ist, liegen wir zudem in einer Region mit einem sehr hohen Infektionsgeschehen und einer vorsichtigeren Vorgehensweise bei der Lockerung der Auflagen insbesondere was private Feiern betrifft. Die Zahl unserer geplanten Absteck-Termine bis in den Juni hinein hat sich bereits halbiert und täglich rufen Bräute an, die auch für Juli August sogar bis in den September hinein ihre Hochzeiten aufs nächste Jahr verschoben haben und somit diese Termine absagen.

Betriebswirtschaftlich besonders schmerzhaft ist aber der Umstand, dass momentan kaum neue Terminanfragen für die kommenden zwei bis drei Monate reinkommen bzw. jetzt nach und nach auch wieder abgesagt werden, wenn diese schon vor einiger Zeit gemacht wurden.  Viele Bräute, die eigentlich erst im September / Oktober heiraten wollten und noch auf der Suche nach einem Brautkleid waren, verschieben mittlerweile aufgrund der Ungewissheit der Entwicklung die Hochzeit dann auch auf 2021. Übrig bleiben dann nur noch die ersten zaghaften Bräute die sowieso erst 2021 heiraten wollen und diejenigen, die wenigsten für die standesamtliche Hochzeit ein meist preisgünstiges Kleid suchen.

Besonders die kommenden zwei bis vier Monate werden meines Erachtens nach zur größten Herausforderung in unserer Branche werden. Hier zeigt sich, wer in der Vergangenheit gut gewirtschaftet hat und über genügend Liquidität verfügt um diese Zeit zu überbrücken. Hinzu kommt, dass ja auch langsam die ersten Kleider der neuen Kollektion 2021 von den Händlern eintreffen werden und somit ein weiterer Kapitalbedarf resultiert. Wie wohl die meisten unserer Mitbewerber aus der Branche sehen wir dieser Zeit angespannt entgegen. Aufgrund von persönlichen Vorkehrungen und eines bereits angesprochenen guten wirtschaften in der Vergangenheit sind wir trotzdem optimistisch, dass wir diese Zeit mit einem blauen Auge durchstehen werden.

Welche Änderungen mussten Sie in Ihrem Geschäft vornehmen, um nach den neuesten Vorgaben eine sichere Umgebung zu gewährleisten?

Aufgrund der Tatsache, dass wir in unserer Branche den geforderten Mindestabstand beim Abstecken der Kleider aber auch bei den Anproben schwer einhalten können, legen wir größtes Augenmerk auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Auflagen. Unsere Kunden dürfen ja seit jeher nur mit Termin zu uns kommen und müssen direkt am Eingangsbereich eine stationäre Desinfektionsmöglichkeit benutzen und die Räume auch nur mit einer Mund-Nasenbedeckung betreten.

Weitere Desinfektionsmöglichkeiten sind in jeder Umkleide, in den Sanitärbereichen etc. montiert. Gästehandtücher wurden gegen Papierhandtücher ersetzt und nach jeder Anprobe werden die entsprechenden Umkleiden sowie die Sanitäranlagen desinfiziert. Zudem lüften wir unsere Verkaufsräume in regelmäßig Abständen. Unsere Mitarbeiter arbeiten zur höheren Sicherheit nur mit FFP 2 Masken und sind gerade in der Schneiderei in zwei Teams aufgeteilt, welche sich arbeitstechnisch nicht vermischen.

Die Anzahl der Begleitpersonen wurde auch aufgrund der zeitweisen Ausgangssperre und der geforderten 20 qm Regelung pro Person bei uns drastisch reglementiert. So dürfen die Bräute zum Abholen der fertig gestellten Kleider und zum Ändern nur noch allein kommen. Die Anzahl der Begleitpersonen bei Neuanproben haben wir mittlerweile von einer auf zwei festgelegt. Daran werden wir uns auch noch für absehbare Zeit orientieren.

Dies ist übrigens der einzig positive Effekt, den ich dieser Corona-Pandemie abgewinnen kann. Die Anproben sowie auch die Absteck-Termine gestalten sich seitdem deutlich entspannter, als noch zu Zeiten wo viele Begleitpersonen „mitentschieden“ haben. Diesen Eindruck bestätigen sogar unsere Bräute selbst.

Generell sollten wir uns aber jederzeit bewusst sein, dass es momentan keine 100%ige Sicherheit in Bezug auf eine mögliche Ansteckung geben wird.

Seit der Wiedereröffnung der Geschäfte hat der Einzelhandel Mühe, wieder auf die Beine zu kommen. Welchen Standpunkt vertreten Sie im Brautmodengeschäft; und welche Hoffnungen hegen Sie für die Zukunft der Branche?

Hierzu habe ich ja bereits einiges bereits beantwortet. Die Zukunft der Branche wird mit Sicherheit auch von der Entwicklung der nächsten Monate und dem Infektionsgeschehen abhängen. Sollte es tatsächlich zu einer befürchteten zweiten Welle im Herbst /Winter kommen, und im schlimmsten Fall zu einem weiteren Lockdown der Geschäfte, werden das wohl viele von uns wirtschaftlich nicht überleben.

Bei einer moderaten, vernünftigen und verantwortungsbewussten Anpassung der Auflagen für private Feiern in Kombination mit einem „beherrschbaren“ Infektionsgeschehen sehe ich allerdings Hoffnung, dass die kommende Saison welche ja im Herbst normalerweise anläuft, durchaus positiv ausfallen kann.

Letztendlich wird die Lage aber bis zur Einführung eines Impfstoffes bzw. eines wirkungsvollen Medikamentes latent angespannt und schwer vorhersehbar bleiben.

Was würden Sie weniger erfahrenen Branchenkollegen für die nächste Zeit raten oder empfehlen?

In dieser Situation einen allgemeingültigen Rat zu geben, wäre vermessen und würde meine Kompetenz überschreiten.

Denn letztendlich hängt die Zukunft eines jeden Einzelnen von vielen wirtschaftlichen Faktoren, dem bestehenden Kostenapparat und der vorhandenen Liquidität ab, egal ob gerade erst neu gegründet oder schon alt eingesessen. Gerade sehr erfolgreich geführte Geschäfte, welche in der Vergangenheit z.B. stark expandiert sind und dadurch auch hohe Summe investiert  haben, könnten jetzt unglücklicherweise schneller in Schieflage geraden, da dort ein ganz anderer Kostenapparat zu bewältigen ist als ein vor Kurzem neu gegründetes Brautstudio in den eigenen privaten Räumen und ohne Mitarbeiter.

Ich für meinen Teil habe z.B. für die kommende Saison bisher sehr viel bedächtiger Neuware geordert als in den Jahren vorher. Allein schon aus dem Grund, weil ich wie wahrscheinlich die meisten von uns einen noch deutlich höheren Lagerbestand als normalerweise aufzuweisen habe. Ansonsten aber versuche ich mich möglichst gut über die aktuellen politischen Entwicklungen zu informieren und der Zukunft nicht pessimistisch, sondern unaufgeregt realistisch ins Auge zu blicken.

Wie sehen Sie die digitale Informationsmöglichkeiten, besonders in Ihrem Segment, für die nahe, aber auch fernere Zukunft?

Für die Zukunft werden digitale Plattformen und Tools einen noch größeren Stellenwert erzielen wie bisher. Dies wäre auch ohne Corona eine normale Entwicklung, vermutlich jetzt aber beschleunigter.

Sie sind auch der Organisator des Ulmer Hochzeitstages. Was können wir für 2021 erwarten?

Diese Frage kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich noch nicht beantworten. Die Messe findet ja normalerweise immer am zweiten Januarwochenende statt und ist eintägig. Unter meiner Organisation ist Sie in den letzten Jahren stetig gewachsen. Mittlerweile umfassen die angemieteten Hallen eine Fläche von ca. 5500 qm, wir hatten dieses Jahr 116 Aussteller und etwas über 1500 Besucher an einem Tag. Damit zählen wir eindeutig unter die Sparte Großveranstaltung, welche ja erstmal bis mindestens Ende August komplett untersagt sind und die Situation im Januar könnte ebenso noch als kritisch zu betrachten sein. In Absprache mit dem Messebetreiber werden wir uns im Herbst zusammensetzen und über ein mögliches neuartiges Messekonzept austauschen.

Gerade die gesamte Veranstaltungsbranche und Messelandschaft steht momentan vor vielen Problemen und ist wirtschaftlich eines der am härtesten betroffenen Sparten in dieser Pandemie.

Ich bin mir aber sicher, dass es einen weiteren Ulmer Hochzeitstag geben wird. Auch wenn dieser zumindest im nächsten Jahr anders ausgerichtet werden muss wie gewohnt.

Was raten Sie Brautleuten, deren Hochzeit im Jahr 2020 abgesagt wurde?

Verständlicherweise herrscht bei allen Brautpaaren am Anfang immer eine große Enttäuschung. Wir haben aber durch Gespräche mit den betroffenen Bräuten rausgehört, dass viele schnell reagiert und Ihre Hochzeit ins Jahr 2021 verschoben haben und sich jetzt umso mehr auf diese Hochzeit im nächsten Jahr freuen.

Mit ein wenig Flexibilität kann eher ein Alternativtermin gefunden werden.

Sich direkt bei der Location melden und gemeinsam einen, besser noch zwei Alternativtermine auswählen. Evtl. wäre ja auch ein Freitag oder ein Sonntag möglich oder sogar ein Feiertag innerhalb der Woche, da im kommenden Jahr viele Samstage schon belegt sein werden und die Auswahl der Samstage gering sein wird.

Absprache mit allen gewählten Dienstleistern ob diese an den Ausweichterminen Zeit haben. Auch hier nochmals der Tipp: Überlegen ob ein Freitag oder auch ein Sonntag in Frage kommt, denn an diesen Tagen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass viele Dienstleister verfügbar sind.

Wichtig ist auch, mögliche Kosten zu klären und eine offene Kommunikation mit der Location und den Dienstleistern zu führen. Häufig fallen bei einer Terminverschiebung keine oder nur sehr geringe „Storno-/Verschiebungsgebühren“ an. Wer Anzahlungen so bestehen lässt, kann diese in der Regel auf den neuen Termin und somit Auftrag anrechnen lassen und die bisherige Kalkulation kann in der Regel so gut wie komplett bestehen bleiben. Ganz nebenbei erwähnt unterstützt man damit auch seine gewählten Dienstleister, denn viele von Ihnen haben zur Zeit 100 % Verdienstausfall.

Worauf sind Sie im Rückblick auf Erfolg und Herausforderungen am meisten stolz?

Natürlich macht es mich glücklich und ein klein wenig stolz meine berufliche Entwicklung der vergangenen Jahre zu betrachten. Gerade die rasante Expansion vor 5 Jahren durch die Übernahme der Brautmoden Renger GmbH hätte ich mir zur Anfangszeit meiner Selbstständigkeit niemals träumen lassen.

Allerdings gab es in der Vergangenheit auch oft Momente wo ich mich selber hinterfragt habe. Ob ich dem Ganzen denn wirklich gewachsen bin, dem wirtschaftlichen Druck standhalte und der sozialen Verantwortung so vielen Mitarbeitern gegenüber immer gerecht werden kann. Und ich habe auch oft an meinen Führungsqualitäten gezweifelt und mich innerlich schwach gefühlt.

Aber eins hat mir diese für uns alle vorher unvorstellbare Krise gezeigt.

Ich bin viel stärker als gedacht! Wenn es wirklich darauf ankommt, behalte ich einen kühlen Kopf, agiere vorrausschauend und verliere nicht den Mut. Ich stärke und beruhige meine Mitarbeiter und gebe Ihnen ein Gefühl der sozialen Sicherheit.

Und darauf bin ich wirklich stolz!

Wir bedanken uns bei Ulrike Mandt für dieses Interview.

Für weitere Informationen besuchen Sie Brautmoden Renger

 

 

 

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